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freifunk : seid frei : funkt frei
GL·iNet GL-AR150/GL-AR300M Freifunk Router installieren
freifunk : seid frei : funkt frei
GL·iNet GL-AR150/GL-AR300M
Freifunk Router installieren



Stand: 2018-05-23 V075

Nr. GL.iNet Freifunk Router Handbuch Inhalt:
1 GL-AR150: Größe, Ausstattung & Modellübersicht mit Empfehlungen
2 Lieferumfang, Handbücher und wichtige Hinweise
3 Netzwerkverbindung zum Router herstellen
4 original Firmware aktualisieren (optional)
5 Freifunk Firmware installieren
6 Freifunk Router konfigurieren
7 Freifunk Router Konfiguration nochmalig aufrufen
8 debrick/Reparatur/Original Firmware wiederherstellen
9 Fritz!Box: Gastzugang & Priorität konfigurieren
10 GL-AR300M: Ausstattung & Modellübersicht mit Empfehlungen, Boot-Tipps
11 Einbau des Freifunk-Routers in ein Outdoor Gehäuse
12 weiterführende Links

1.  GL-AR150: Größe, Ausstattung und Modellübersicht:


GL.iNet GL-AR150 mini Router Größenvergleich
das wichtigste kurz & knapp:

🛍 GL-AR150 Modellübersicht:


Vergleichslink: Zu den GL-AR300M Modellen.

2.  Lieferumfang & wichtige Informationen aus den Handbüchern:


Im Lieferumfang befindet sich nur der Router, ein kurzes RJ45-Netzwerk/Patchkabel und ein oder mehrere Faltblätter.
Da viele die Dokumentation aus Zeitgründen nicht intensiv lesen habe ich hier alles wichtige unter den Handbuchseiten zusammengefasst.

Dokumentation 'PoE Setting' -
Vorraussetzungen zur PoE Anbindung des Routers:

Das folgende Blatt gilt nur für die PoE-Versionen (sollte nur diesen beiliegen).
GL.iNet GL-AR150 PoE Settings Infoblatt
hier sind mehrere Punkte wichtig:
  1. Der PoE-Injector wird separat verkauft - dieser ist nicht im Lieferumfang enthalten.
  2. Wichtig: Man darf immer nur eine Methode zur Stromversorgung zur gleichen Zeit verwenden.
    Also entweder mittels PoE (Power over Ethernet) oder über USB, aber niemals beides gleichzeitig.
    Wird der Strom über PoE und über den USB-Port gleichzeitig eingespeist, dann brennt das Gerät durch, es ist dann sofort defekt.
  3. Möchte man den Router mit PoE versorgen, so benötigt man einen 48V PoE injector.
    24V PoE Injectoren werden nicht unterstützt.
  4. Der PoE Injector muss dem Standard 48V 802.3af entsprechen.
    Man benötigt für PoE also einen
    48V 802.3af Injector oder Switch.
    Empfehlen würde ich folgenden PoE-Injector:
    TP-Link TL-PoE150S Single-Port
    Empfehlen würde ich folgenden PoE-Switch:
    DIGITUS Professional 4-Port PoE Switch max. 65 Watt
  5. Beachtet dabei, die Spannungsversorgung mittels PoE funktioniert nur über den WAN-Port am Router.

Tipp:
Hat man einen Router ohne PoE-Modul erworben,
so kann man hier store.gl-inet.com/products/mini-poe-module
das fehlende PoE-Modul nachkaufen.
Das Gehäuse öffnet man zum Einbau so
youtube.com/watch?v=_OUN2AsXBrg.

Dokumentation 'Version & Specifications':
GL.iNet AR150 mini Router Version & Spezifikation Faltblatt
sofern man einen Router mit externer Antenne verwendet, ist hier folgendes wichtig:

Wichtig: Befolgt man diese Hinweise nicht, dann kann dies den internen radio-Teil (die Sendeeinheit) beschädigen.

Dokumentation 'größeres Faltblatt':
Es wird auch noch ein Faltblatt, mit Informationen zu den einzelnen Konfigurationsmöglichkeiten mitgeliefert.
Behandelt wird unter anderem:
Internet Einstellungen, Repeater, 3G/4G Modems, Tethering, WLAN-Einstellungen, die Schalterbelegung, die OpenVPN-Konfiguration, alternative Firmware wie OpenWrt - DDWRT - Tor,
sowie Informationen zur (Reparatur eines zerflashten Routers) mittels 'uboot failsafe' 'repair/restore' und Support Informationen im Lieferumfang.
Ich gehe hier nicht auf alle Funktionen genauer ein.
Bei Interesse das folgende Bild in einem neuen Browserfenster öffnen (anklicken & zoomen):
GL.iNet GL-AR150 hardware first time internet repeater wireless switch openvpn openwrt ddwrt tor debrick support howto
folgende Informationen sind hier wichtig:

Wichtiges zur Firmware auf der Herstellerseite:

Wichtiges zum Reseten des Gerätes mit originaler Firmware:

Jetzt geht es los!

3.  Netzwerkverbindung zum GL-AR150 herstellen:


Zunächst verbindet man den LAN-Port vom GL-AR150 Router direkt mit dem RJ45-Netzwerkanschluss eines PCs.

Standardmäßig verteilt der GL-AR150 Router per DHCP IP-Adressen.
Der PC der zum Konfigurieren verwendet wird sollte daher auf automatische IP-Adressvergabe stehen.
GL.iNet Router default gateway subnetmask
Wie man hier auf dem Screenshot sieht hat der PC automatisch die IP-Adresse 192.168.8.112 erhalten.
Der GL-AR150 Router ist hier das Standardgateway.

Diese IP-Adresse [192.168.8.1] ruft man nun im Webbrowser auf.
GL.iNet Router Webconfig choose language
Hier dann [English] auswählen.

GL.iNet Router Webconfig choose timezone
Die Timezone (Zeitzone) auf [Europe/Berlin] einstellen (zur Einhaltung der lokalen gesetzlichen Sendeleistungen).

GL.iNet Router Webconfig set router/root/ssh password
Nun gibt man ein 8-stelliges Routerpasswort ein.
Erst dann kann man sich am Router anmelden.

wichtiger Hinweis: Das hier eingegebene Passwort wird gleichzeitig das root-Passwort für das OpenWrt/LEDE Linux System,
man sollte das Passwort daher mit Bedacht wählen und ggf. auch für später notieren.

GL.iNet AR150 Router stock OpenWrt WebGUI
Hier sieht man dass derzeit die Firmware 2.25 installiert ist.

Nun kann man sich entscheiden:
Entweder man installiert eine neue original Firmware dann folgt weiter dem Punkt 4.
Oder man installiert direkt eine Freifunk-Firmware, dann geht es weiter bei Punkt 5.

4.  GL-AR150 original Firmware aktualisieren (optional):


Wenn man die original Firmware aktualisieren möchte,
dann lädt man unter:
https://www.gl-inet.com/firmware/ar150/  [1]
die aktuelle Firmware herunter.

Ich habe unter dem Ordner 'v1'
(dieser enthält das originale Release Image) die derzeit aktuelle
lede-ar150-2.27.bin Version geladen.

MD5-Hash zum überprüfen des Downloads:
c98a189521d4999588fbc4dd2a8ab430 *lede-ar150-2.27.bin

Hinweis: Ggf. muss man den PC noch einmal mit dem normalen Netzwerk verbinden damit man den Download starten kann.
GL.iNet GL-AR150 v1 stock release firmware download

das Firmwareupdate durchführen:
GL.iNet update GL-AR150 with new LEDE firmware
Man klickt hier links auf [Firmware] dann oben rechts auf [Upload Firmware] in dem folgenden Fenster wählt man die soeben herunter geladene Firmware aus.
Wichtig ist der Router prüft die Kompatibilität ab.
Bei [Verification result] sollte [Pass] stehen (siehe Bildmitte).
Wählt man eine falsche Datei aus, so ist kein Update möglich.
Das Update wird dann mittels [Upgrade] angestoßen.

Den Router und den PC dann für ca. 3 Minuten in Ruhe lassen.
Währenddessen keine Stecker ziehen und nicht den Strom ausschalten.
Während des Updates blinken alle LEDs anfangs durchlaufend in Reihe, ab ca. 60 % leuchtet nur noch die grüne power-LED.
Wenn wieder die zwei äußeren LEDs leuchten (grün-Power und rot-WLAN) dann ist der Router in der Regel wieder bereit.

das Update der original Firmware ist abgeschlossen:
GL.iNet GL-AR150 with LEDE firmware and switch configuration
Hier sieht man das die Firmware 2.27 korrekt installiert wurde.
Diese basierte hier derzeit auf dem LEDE-Projekt, auf dem die derzeitigen Freifunk-Images (Gluon 2017.x) auch aufbauen.
Das LEDE-Projekt fusionierte aber wieder mit dem OpenWrt-Project, sodass zukünftig wahrscheinlich wieder aktuellere OpenWrt-Images bereitgestellt werden.

5.  den GL.iNet GL-AR150 Router mit Freifunk flashen:


Nun muss man die Freifunk-Firmware passend zur entsprechenden Community auswählen und herunter laden.
Ich habe hier die Firmware von Freifunk Saar ausgewählt. Ihr solltet möglichst euere lokale Community verwenden.
Diese Anleitung geht hierbei von einer Gluon 2017.x basierenden Freifunk Firmware aus.

Wichtig:
Beim Download der Freifunk-Firmware muss man folgende Besonderheit beachten:
Da die GL.iNet Router bereits eine quelloffene Firmware installiert haben (OpenWrt oder bzw. LEDE) muss man hier nicht die factory-Firmware herunterladen - dies wäre beim ersten flashen normalerweise üblich.
Stattdessen lädt man direkt die sysupgrade-Firmware herunter und flasht diese.
Eine factory-Firmware sollte daher auch nicht zum Download vorhanden sein (also nicht wundern).
download freifunk saar sysupgrade firmware image (.bin) for the GL.iNet GL-AR150 mini Router
Hier sieht man den Pfad fürs GL-AR150 Image
bzw. GL-AR300M Image (darunter).

Hier aus dem 'stable\sysupgrade' Ordner das aktuelle Image
gluon-ffsaar-1.6.1-ar150-sysupgrade.bin herunterladen. Beachtet dabei dass sich der Dateiname bei neuen Versionen ändern kann.
Von dem Image sollte man möglichst selbst am PC eine MD5-Prüfsumme erstellen um den Download später beim Routerupdate überprüfen zu können.

Für das oben angegebenen Image lautet die MD5-Prüfsumme wie folgt:
49626ee216a5e66fa3828ae0940510cb *gluon-ffsaar-1.6.1-gl-ar150-sysupgrade.bin

Hinweis: Ggf. muss man den PC noch einmal mit dem normalen Netzwerk verbinden damit man den Download starten kann.

die Freifunk Firmware installieren:
Wie schon oben erklärt klickt man nun wieder links auf [Firmware] oben rechts dann auf [Upload Firmware] und wählt das zuvor herunter geladene Freifunk-Firmware-Image aus.
Beachtet dabei die [MD5] Checksumme in der Mitte, diese sollte zwingend mit der MD5-Summe vom Download übereinstimmen.
Beachtet auch dass sich die MD5-Prüfsumme bei Versionsupdates ändert. Die Darstellung in dem Screenshot ist daher nur als Beispiel für exakt die Version 1.6.1 vom Freifunk Saar anzusehen.
den GL.iNet Router mit Freifunk Firmware flashen
Klickt auf [Upgrade] und wartet ca. 3 Minuten. Den PC und Router so lange in Ruhe lassen.
Währenddessen keine Stecker ziehen und nicht den Strom ausschalten.

Währen des Updates geht die rote WLAN-LED aus, es leuchtet nur die grüne power-LED.
Bei dem Update nun so lange warten bis folgende Anzeige im Webbrowser angezeigt wird:
Fehlermeldung: Verbindung fehlgeschlagen nach dem Flashen von Freifunk
Hinweis: Diese Fehlermeldung ist normal.
Der Freifunk Router befindet sich ab sofort in einem anderen Subnetz. Bevor man nun den Freifunk-Router konfigurieren kann muss man daher zunächst das Subnetz am PC entsprechend anpassen.

6.  den Freifunk-Router konfigurieren:


Zuerst muss man nun die Netzwerkeinstellungen am PC anpassen:
Öffnet dazu die [Einstellungen] geht zu den [Ethernet] (Netzwerkeinstellungen) klickt hier auf [Adapteroptionen ändern].
In dem sich öffnenden Fenster klickt man die Netzwerkkarte [Ethernet/LAN-Verbindung] mit der rechten Maustaste an und wählt den Menüpunkt [Eigenschaften] aus.
Ethernet/LAN-Ferbindung für Freifunk konfigurieren

In dem sich darauf öffnenden Fenster markiert man den Eintrag [Internet Protokoll, Version 4 (TCP/IPv4)] und klickt auf [Eigenschaften].
TCP IPv4 zur Freifunk-Konfiguration auswählen
Hier muss man nun passend zur Freifunk-Community die Netzwerkeinstellungen vornehmen.
In der Regel hat der Freifunk-Router der sich jetzt im Konfigurationsmodus befindet die IP-Adresse 192.168.1.1.
Daher muss man nun die PC Einstellungen mit dem der Router konfiguriert wurde entsprechend anpassen.
Also z. B. so:
[IP-Adresse:] [192.168.1.100]
[Subnetzmaske:]   [255.255.255.0]

Alle anderen Einstellungen bleiben leer.
Dann die Einstellungen alle mit [OK] bestätigen.
Statische IP-Adresse passend zum Freifunk-Netzwerk vergeben.

den Freifunk-Router konfigurieren:
Nun kann man den Freifunk-Router konfigurieren in dem man im Webbrowser folgende IP-Adresse eingibt: [192.168.1.1].

Bei [Name dieses Knotens] trägt man möglichst einen eigenen Namen oder den Standort ein, [ffsaar-xxxxxxxxxx] also entsprechend ändern.
Nur so als Tipp: Der Name sollte nach Möglichkeit nur 28-32 Zeichen lang sein, da dieser sonst an einigen ggf. Stellen abgekürzt angezeigt wird (abhängig von der Zeichenbreite).
Längere Namen sind natürlich problemlos möglich, diese sollte man verwenden wenn der Name hilfreich ist oder dieser speziell gewünscht wird (wie z. B. der Firmenname von einem Cafe).

Der Punkt [Internetverbindung nutzen (Mesh-VPN)] kann immer angehakt bleiben.
Die eigene Internet-Verbindung wird nur für andere Freigegeben, wenn ein Patchkabel am WAN-Port angesteckt ist.
Wird kein Patchkabel angeschlossen, dann mesht der Router über WLAN mit anderen Freifunk-Routern wenn diese in reichweite sind.

Der Punkt [Bandbreite begrenzen] sollte fast selbsterklärend sein.
Nur folgender Tipp aus eigener Erfahrung (ich betreibe und betreue seit mehreren Jahren, mehrere Router, an mehreren Standorten):
Ich verwende hier praktisch keine Drossel mehr.
Denn Freifunk-Nutzer die etwas Größeres herunter laden oder senden möchten bleiben auch wenn das WLAN langsamer ist einfach länger am Knoten.
Damit verlangsamen sie aber nur den Zugang für alle anderen Freifunk-Nutzer. Man erreicht damit also eher wenig.
Man sollte den Anschluss daher möglichst komplett freigeben, sodass auch größere Downloads/Uploads problemlos möglich sind.
Dann ist der Anschluss auch wieder schnell frei für alle.
Letzteres entspricht auch am ehesten dem Freifunk-Gedanken. Probiert es einfach einmal aus.
Der Punkt sollte also möglichst nicht angehakt werden.

Den Menüpunkt [Knoten auf der Karte anzeigen] sollte man entsprechend anhaken und die korrekten Breiten und Längengrade eingeben.
Denn erst dann wird euer Knoten (Freifunk-Router) auch in der öffentlichen freifunk-karte.de die man auch
als Google Play Android-APP verwenden kann angezeigt.
Die Höhe wird dabei in Metern über dem Erdboden angegeben. Insbesondere bei höher angebrachten Routern kann die Angabe wichtig sein, wenn sich z. B. ein etwas entfernter Nachbar mit dem Router verbinden will (eine verbesserte Ausrichtung ist dann ggf. möglich).

Die Kontaktdaten dienen zur Kontaktaufnahme bei Problemen. Empfehlenswert ist hier
die [Angabe einer Telefonnummer oder E-Mailadresse].
Trägt man hier nichts ein, so wird der Router bei Problemen ggf. dauerhaft gesperrt. Daher solltet ihr hier eigentlich immer eine Angabe hinterlegen.
Ihr erhaltet darüber ggf. auch Informationen über fehlende Updates (z. B. wenn der Router länger offline war).

Beachtet auch: Über den Menüpunkt [Erweiterte Einstellungen] kann man noch weitere Einstellungen vornehmen, unter anderem:
Gluon Freifunk Router Konfigurieren mit dem Einrichtungsassistent
Sendeleistung anpassen:
Die Sendeleistung ist Standardmäßig korrekt eingestellt.
Der Router sendet mit 18 dBm (63 mW) und die original Antenne verstärkt das ganze um 2 dBm,
sodass man mit maximal 20 dBm (100 mW) sendet - das ist die maximal erlaubte Sendeleistung (18 dBm + 2 dBm = 20 dBm).
Wichtig: Man sollte die Sendeleistung insbesondere dann anpassen, wenn man eine stärke Antenne angeschlossen hat.
Die Sendeleistung sollte man nicht zu hoch einstellen!
Für weitere Informationen einfach dem Link folgen.
Gluon Freifunk Router Sendeleistung anpassen
Wenn man alles richtig eingestellt hat, bestätigt man die Einstellungen auf der Startseite mit dem Punkt [Speichern & Neustarten].
Der Router startet neu und die Webbrowser-Anzeige ändert sich dabei auf:
Dein Gluon Freifunk Router/Knoten ist nun fertig eingerichtet (Saar)

Der Freifunk-Router ist nun ab sofort einsatzbereit:
Wichtig:
Das Netzwerkkabel welches man zur Konfiguration verwendet hat sollte man nun vom LAN-Port am Freifunk-Router entfernen.
Der Router wird anschließend mit dem DSL-Router und mit dem WAN-Port am Freifunk-Router direkt verbunden (wenn man die eigene Internet-Verbindung teilen und mit freigeben möchte).
Wird der Router nicht mit dem WAN-Port verbunden, so mesht dieser nur mit anderen in Reichweite befindlichen Freifunk-Routern.

Beachtet vor allem:
Alle PCs und sonstige Netzwerkgeräte (wie Drucker, Switche usw.) die man mit dem LAN-Port des Freifunk-Routers verbindet sind dann sofort im Freifunk-Netzwerk erreichbar,
sofern der Freifunk-Router über einen anderen in der Nähe befindlichen Router meshen kann, oder wenn dieser über ein weiteres Kabel mit dem WAN-Port verbunden ist.
Die Geräte erhalten alle eine eindeutige IPv6 Adresse aus dem internen Freifunk-Netzwerk (sofern IPv6 unterstützt wird).

Letzteres kann durchaus erwünscht sein, denn es gibt zahlreiche Dienste die denkbar sind:
Datenaustausch - über Netzwerkfreigaben - über das Freifunk-Netzwerk z. B. mit dem Nachbarn,
LAN-Games übers Freifunk-Netzwerk .... all das und noch viel mehr ist darüber auch möglich.
Für die Zugriffe auf die Freigaben/Dienste/Games ... benötigt ihr nur die passende IPv6-Adresse.

Merke: Freifunk ist nicht nur für WLAN und für Internet gedacht.

7.  die Freifunk Router Konfiguration neu aufrufen:


Aus Sicherheitsgründen wird das Konfigurationsinterface der Freifunk-Router bei einem Neustart deaktiviert.

Um das Freifunk-Konfigurationsinterface erneut aufzurufen muss man folgende Schritte durchführen:
  1. Verbinde den Freifunk-Router zwingend mit dem LAN-Port.
    Wichtig: Über den WAN-Port kann man die Konfigurationsoberfläche für Freifunk nicht aufrufen.
  2. Der Router muss bereits laufen, es sollte die grüne power-LED dauerhaft leuchten und die rote WLAN-LED blinken.
  3. Nun im laufenden Betrieb die Reset-Taste für ca. 5-10 Sekunden dauerhaft gedrückt halten.
    Daraufhin startet der Router im Hintergrund im Konfigurationsmodus neu (es wird dabei also kein herkömmliches Reset durchgeführt).
    Wichtig: Der Router muss bereits in Betrieb sein. Denn hält man die Reset-Taste schon im ausgeschalteten Zustand gedrückt, so startet der Router im uboot Rettungsmodus
    (dies betrifft nur die GL-iNet Router) siehe auch Punkt 8.
  4. Die LEDs blinken noch kurz weiter bis nach ca. 30 Sekunden nur noch die grüne power-LED leuchtet.
  5. Wenn nur noch die grüne power-LED leuchtet befindet sich der Router im Konfigurationsmodus.
  6. Nun kann man den Freifunk-Router wieder über die IP-Adresse [192.168.1.1] erreichen.
    Beachtet dabei, der PC der zur Konfiguration verwendet wird muss eine entsprechende feste IP-Adresse (z. B. 192.168.1.100) aus demselben Subnetz haben (siehe Punkt 6).

Der Neustart in den Konfigurationsmodus kann alternativ auch über einen SSH-Zugang erfolgen:
<< bei mobiler Darstellung: hier ggf. rollen >>
uci set gluon-setup-mode.@setup_mode[0].enabled='1'
uci commit gluon-setup-mode
reboot


8.  uboot/debrick/defekt/original Firmware - Router Reparatur (getestet):


Die folgende Anleitung wurde mit dem GL-AR150 und GL-AR300M getestet.

GL.iNet Router kann man mittels der Reset-Taste in einen 'uboot save mode' starten (uboot = universal bootloader). 
uboot arbeitet noch während des bootens im bootloader-level, sodass diese Funktion praktisch immer funktioniert.
Somit steht immer eine sehr einfach Reparaturfunktion zur Verfügung.

befolgt folgende Schritte:
  1. Nur ein Kabel direkt mit dem Router (LAN oder WAN) verbinden, dabei an dem anderen Port kein Kabel anschließen.
  2. Den Router zwingend ausschalten (Stecker ziehen).
  3. Den Reset-Taster dauerhaft gedrückt halten und den Router einschalten.
  4. Die rote LED blinkt 5-mal.
  5. Beim 6-ten blinken (die mittlere grüne config-LED leuchtet gleichzeitig) die Reset-Taste loslassen.
    Die rote LED sollte nun ca. 1 Sekunde lang schnell blinken.
    Wenn dann nur die grüne power-LED leuchtet, sollte der Router im uboot-Modus erreichbar sein.
    Wenn die die grüne power-LED und die config-LED gleichzeitig leuchten, dann hat man die Reset-Taste zu lange festgehalten,
    dann muss man noch einmal von vorn beginnen - richtiges Timing ist also wichtig.
  6. Nun auf dem Computer die feste IP-Adresse 192.168.1.100 einstellen
  7. und im Webbrowser die IP-Adresse: [192.168.1.1] aufrufen.

    Falls man dann folgenden Fehler erhält:
    [PAGE NOT FOUND The page you were looking for doesn't exist! You can find more information about this project on GitHub] mit dem Verweis auf den folgenden Link
    [https://github.com/pepe2k/u-boot_mod] dann liegt das daran, dass der Webbrowser noch alte gecachte Versionen anzeigt.
    Die Fehlermeldung sieht dann so aus:
    GL-iNet uboot mode PAGE NOT FOUND github pepe2k
    Die Lösung ist ganz einfach.
    Entweder man löscht den Webbrowser-Cache und lädt die Seite neu,
    oder man ruft die Seite in einem privaten Fenster ab - der Webbrowser Cacht hier nicht und zeigt dann immer den korrekten Inhalt an:
    GL-iNet uboot FIRMWARE UPDATE (repair & install own or original stock firmware)
  8. Über das Webinterface kann man nun die neue Firmware auswählen und flashen. Ob eine original Firmware, eine andere Freifunk Firmware oder was auch immer, alles ist hier möglich
  9. Wichtig: Nun 3 Minuten warten, währenddessen keine Stecker ziehen und nicht den Strom ausschalten.
  10. Der Router sollte nun wieder über die entsprechende IP-Adresse erreichbar sein.
    Beachten sollte man, das die original Firmware über die IP-Adresse 192.168.8.1 ansprechbar ist.
    Man muss daher ggf. eine zum Router-Subnetz passende neue feste IP-Adresse einstellen (oder ggf. DHCP aktivieren).

wichtige allgemeine Information dazu:
Flasht man eine Firmware, egal ob Original, selbstgebaut oder irgendwo herunter geladen über das oben dargestellte uboot 'FIRMWARE UPDATE' Menü, dann wird der 'uboot loader' wie auch die Routerspezifische 'ART' (Atheros Radio Test) Einstellungen vom (radio/Sendeteil) nicht verändert.
Ich hatte diesen Punkt extra noch mal beim Hersteller nachgefragt.
Die Router sind somit fast nicht kaputt zu kriegen.
Über den uboot Rettungsmodus lassen sich die Router praktisch immer wieder zum Leben erwecken.
Daher sind die GL.iNet Router insbesondere der GL-AR150 bzw. der GL-AR300M ab sofort meine neue Empfehlung für Freifunk und OpenWrt/LEDE.


Weitere empfohlene Router anderer Hersteller (TP-Link/Ubiquiti) findet man über diesen Link.

Die original Herstelleranleitung mit einigen Video-Links findet man hier.


Hinweis:
Die weiterführenden Informationen in dem folgenden Kasten sind nur für Spezialisten.
Normale Freifunk- und OpenWrt-Anwender sollten diesen Kasten einfach überspringen also ignorieren.
weitere uboot Hinweise (optional):
Die folgenden Menüpunkte nur aufrufen wenn dies unbedingt nötig ist.
Eine falsche Anwendung kann den Router dauerhaft beschädigen.


Die Nutzung der Anleitung erfolgt auf eigene Gefahr,
für jegliche Schäden wird keine Garantie/Haftung übernommen.

Wenn sich der Router im uboot-Modus befindet, dann kann man über:

192.168.1.1/uboot.html # den uboot-loader aktualisieren.

Hier kann man einen neuen veränderten/verbesserten U-Boot loader installieren.
Beachtet dabei folgende Punkte genau:

Aktualisierte 'u-boot_mod' Images
https://github.com/pepe2k/u-boot_mod
findet man unter anderem hier
http://projects.dymacz.pl/.
Eine Installation sollte man nur durchführen, wenn man die Dokumentation auf github komplett gelesen & verstanden hat.
Die Installation wird nur Profis (device hackern) mit entsprechendem Equipment und Erfahrung empfohlen.
Normale Anwender und Freifunker sollten von diesen Punkten die Finger lassen.

Tipp: pepe2k uboot Mods sind auch für andere/ähnliche Router verfügbar.

192.168.1.1/art.html # ART aktualisieren (nicht empfohlen).
ART (Atheros Radio Test) enthält verschiedene Kalibrierungen unter anderem zum Sende- und Empfangsverhalten.
Diese werden während der Produktion gerätespezifisch ermittelt und im Flash-Speicher bzw. EEPROM entsprechend abgelegt.
An diesen Werten sollte man nichts verändern.

Zitat: [... The Atheros Radio Test (ART) is a tool used for radio evaluation and manufacturing tests.
It performs variou s transmission tests, receive and link tests, and calibrates and tests adapters during a manufacturing flow.
All information related to EEPROM ... and ... otherwise specified, applies to Flash memory ...]


uboot serial console (optional):
Vorsicht: Auch über die serielle Schnittstelle/Konsole kann man den Router dauerhaft beschädigen.
Zerstört man den uboot-Modus oder andere Flash Bereiche selbst (eigenes Verschulden), dann ist dies keine Garantie.


Weiterhin haben die Router noch eine console (ein Terminal) welches man nur während des Bootvorgangs erreichen kann.
Um diese aufzurufen wird zwingend ein USB-Serial Adapter benötigt.
Der folgende USB-seriell-Adapter ist ungetestet, sollte aber laut Rückfrage bei GL.iNet gehen:
USB zu TTL-Konverter-Modul mit eingebautem in CP2102
Um die Konsole zu erreichen muss man das Gehäuse öffnen und die seriellen Anschlüsse/Pins mit dem USB-Adapter verbinden.

Weiterhin wird für den Zugriff ein TFTP-Server benötigt.
Hier kann man dann auch eine neue Firmware oder uboot Versionen installieren und noch einiges mehr anstellen.
Neue Firmware-Images werden dabei nicht automatisch vom TFTP-Server geladen. Alles muss per Befehl initiiert werden.

Bei Interesse folgenden Links folgen:
https://www.gl-inet.com/docs/diy/uboot/
http://docs.gl-inet.com/dev/serial/ bzw.
http://www.gl-inet.com/docs/diy/serial/

Achtung auch hier gilt:
Normale Anwender und Freifunker sollten auch von diesen Punkt die Finger lassen.

Network Consoloe (nc) netcat Port 6666 (optional):
Die Network Console auf dem UDP-Port 6666 ist beim GL-AR150 nicht erreichbar.
Der folgende Aufruf klappte bei mir im uboot-Modus mit Ubuntu jedenfalls nicht:
nc -u -p 6666 192.168.1.1 6666
Parameter: -u = UDP, -p = lokaler-Port, Server-IP, Server-Port
Wenn man einen veränderten uboot-loader installiert hat,
dann kann man hier u. a. verschiede Umgebungsvariablen verändern.
Wie z. B. die IP-Adresse für den TFTP-Server, Baudraten ... uvm.
All diese Werte werden/sind dauerhaft gespeichert.
Für Freifunker sind diese Einstellungen uninteressant, ich habe diese daher nur kurz erwähnt.

keine direkte TFTP-Server Unterstützung (Hinweis):
Abschließend sei noch kurz angemerkt, dass die GL-iNet Router keine Reparatur über einen TFTP-Server unterstützen.
Man kann diese also nicht mittels einem TFTP-Server flashen/reparieren (wie es beispielsweise bei zahlreichen TP-Link Routern möglich ist).
Ich hatte dies extra beim Hersteller nachgefragt.
Für die Reparatur bzw. die Image-Installation kann/sollte man einfach die eben beschriebenee Web-Oberfläche zu verwenden.

9.  Anschluß am Fritz!Box Gastzugang - Sicherheit erhöhen & Priorität festlegen (optional):


Die folgende Dokumentation wurde im Mai 2018 mit einer neuen Fritz!Box 7590 mit aktueller Fritz!OS 06.92 Software erstellt.
Die Dokumentation ist für ähnliche Modelle wie die Fritz!Box 7490 usw. ebenso gültig.

Um die Sicherheit weiter zu erhöhen sollte man den Freifunk Router in ein extra logisch abgetrenntes Netzwerk (VLAN) verlegen.
Bei einem VLAN wird ein einzelnes physisches Netzwerk in verschiedene einzeln getrennte logische Netzwerke geteilt.
Die einzelnen logischen Netze verhalten sich dann so, als wenn diese komplett getrennt aufgebaut sind.
Zugriffe zwischen den einzelnen Netzen sind dann in der Regel nicht (oder nur kontrolliert) möglich.

Bei der Fritz!Box bietet sich hierzu der Gastzugang an.
Der Freifunk-Router erhält dann eine IP-Adresse aus dem
Gast-Subnetz: 192.168.179.0/24.
Dieser Netzwerkbereich ist dann in der Fritz!Box über ein VLAN komplett vom normalen
LAN-Subnetz 192.168.178.0/24 getrennt.
Sollte der Freifunk Router dann doch mal eine Lücke aufweisen, dann bleibt das eigene private Netz dahinter trotzdem sicher und für Angreifer unerreichbar.

Der Gastzugang muss in der Fritz!Box wie folgt aktiviert werden:

Hier noch einmal als Bild (anklicken zum vergrößern):
Fritz!Box Gastzugang aktivieren/einstellen, mit Freifunk mit VLAN absichern

Wichtig:
Der Gastzugang an der Fritz!Box ist standardmäßig stark eingeschränkt, dieser sperrt erst einmal den Freifunk Zugang komplett, da hier praktisch nur nur Surfen & E-Mail erlaubt ist.
Da der Freifunk-Router in der Regel alle Daten über eine VPN-Verbindung zum Community Gateway überträgt,
muss man hier nun die vorhanden Listen in der Fritz!Box so anpassen, das ein VPN-Zugriff wieder möglich ist:

Hier noch einmal als Bild (anklicken zum vergrößern):
Fritz!Box Filter Listen Netzwerkanwendung (Regeln/Filter) hinzufügen - Freifunk

Im nächsten Schritt wird nun zunächst ein neuer Name für die Netzwerkanwendung abgefragt:

Hinweis 1: Der Name sollte möglichst keine Leerzeichen enthalten und auch später nicht weiter geändert werden. Hier ist ein kleiner Bug in der Fritz!Box (Fritz!OS 06.92).
Ändert man den Namen später, dann kann es passieren das man die Netzwerkanwendung (den selbst angelegten Filter) nicht wieder löschen kann (ist mir beim Testen aufgefallen).
Ein Löschen war nur dann wieder möglich, wenn man den ursprünglichen Namen wieder hergestellt hatte, ggf. hilft auch ein Werksreset der Fritz!Box (letzteres habe ich nicht getestet).

Hinweis 2: Meiner Meinung nach ist der Hilfe-Text der Fritz!Box hier total falsch.
Denn da steht, Zitat: '... Geben Sie das Protokoll an, das die Netzwerkverbindung .... verwendet, wenn sie Daten ins Internet sendet ...' an.
Bzw., Zitat: '... Geben Sie an, welche Protokolle und Ports die Netzwerkanwendung verwendet, wenn sie Daten ins Internet sendet. ...'
Normalerweise würde man jetzt davon ausgehen, dass man hier die für Freifunk benötigten UDP Ports 10000 bis 10010 und bzw. den UDP Port 53 eintragen müsste.
Das ist aber falsch, denn die Liste ist eine Negativ-Liste (auch wenn dies nicht aus dem Hilfe-Text hervor geht).
Man muss hier also alle Ports eingeben die man nicht benötigt und Ports die man benötigt darf man hier nicht angeben.
Warum schreibt das AVM nur nicht so hin?

Das ganze geschieht in mehreren Schritten:

Hier noch einmal zusammengefasst:
Die TCP Ports sind alle (beliebig) komplett gesperrt.
Die UDP Ports von Port 1 ... 52 sind gesperrt.
Der UDP Port 53 (DNS-Nameserver) bleibt von der Sperrung ausgenommen dieser ist also offen/erlaubt.
Die UDP Ports von 54 ... 9999 sind wieder gesperrt.
Die UDP Ports von 10000 ... 10010 sind von der Sperrung ausgenommen - diese sind für die Freifunk-VPN-Verbindung offen/erlaubt.
Die UDP Ports von 10011 ... 65535 (höchster Port) sind wieder gesperrt.

Beachtet dabei, die Netzwerkanwendung die man dem Namen [Freifunk] erstellt hat bedeutet eigentlich 'alles verboten außer Freifunk'.

Hinweis 3:
Welche Ports man freigeben muss hängt von der lokalen Community ab.
Die hier im Beispiel freigegebenen UDP Ports 53 & 10000-10010 gelten für die Community Freifunk-Saar.
Bei einer anderen Community können diese abweichen.

Hier sind die Schritte noch einmal als Bilderanimation (anklicken zum vergrößern):
Fritz!Box: eigene Filter ergänzen/einrichten/bearbeiten; TCP & UDP - Port & Protokolle für Freifunk anpassen

Die eben angelegte Netzwerkanwendung [Freifunk] wird automatisch in der Liste am Ende hinzugefügt (siehe Bild):
Fritz!Box: die fertig definierte Freifunk Netzwerkanwendung

Die soeben erstellte Netzwerkanwendung muss man nun dem Gast-Profil zuweisen:

Hier sind die Schritte noch einmal als Bilderanimation (anklicken zum vergrößern):
Fritz!Box: die Freifunk Netzwerkanwendung dem Gast Zugangsprofil zuweisen & die Netzwerkanwendung alles außer Surfen und Mailen löschen/entfernen

Wenn alles geklappt hat sollte der angepasste [Gast] Zugang jetzt so aussehen (siehe Bild):
Fritz!Box der fertig bearbeitete Gast-Zugang sollte so aussehen.

Hier kann man nun noch optional die Priorität so festlegen, sodass das lokale LAN bevorzugt behandelt wird.
Freifunk Zugriffe werden dann nachrangig behandelt.
Eine Drosselung im Freifunk-Router ist dann praktisch nicht mehr nötig.

Priorität anpassen & Neustarten:

Hier sind die Schritte noch einmal als Bilderanimation (anklicken zum vergrößern):
Priorität/Priorisierung/Prioritätenänderung Freifunk als Hintergrundanwendung & Neustart der Fitz!Box

10.  wichtige Informationen zum GL-AR300M:


Der GL-AR300M ist ein Nachfolger vom GL-AR150.
Der neue Router hat einige Besonderheiten auf die ich hier hinweisen möchte:

📖 wichtige Unterschiede zwischen dem
GL-AR150 und dem GL-AR300M sind:



🛍 GL-AR300M Modellübersicht (alle Modelle ohne PoE):


Vergleichslink: Zu den GL-AR150 Modellen.

Bootverhalten vom GL-AR300M anpassen
(root-/SSH-Zugriff),
dies gilt für alle Versionen mit zwei Flash-Speichern 16 MB Nand & 128 MB Nor:


Standardmäßig bootet/startet der GL-AR300M immer vom größeren 128 MB Nor Flash-Speicher (sofern vorhanden).
Viele Firmware-Image Versionen wie z. B. das Freifunk-Image oder das Standard-OpenWrt-Image verwenden aber nur den 16 MB Nand Flash-Speicher.
Diese Firmware wird dann bei einem Neustart nicht automatisch gestartet.
Nach einem Stromausfall oder Routerneustart (z. B. nach einem Update) würde der Router nicht wieder von selbst vom 16 MB Nand Flash-Speicher starten.
Gerade bei Freifunk wäre dies nicht wünschenswert, daher muss man hier etwas handeln.

Das Startverhalten kann man dabei zum Glück auf verschiedenste Weise anpassen.
Unter anderem startet der Router selbstständig vom 16 MB Nand Flash-Speicher, wenn der Start vom 128 MB Nor Flash-Speicher zuvor 3-mal nicht korrekt abgeschlossen wurde (dies ist eine Art fail-save).
Man kann also den Stecker 3-mal nach ca. 2 Sekunden Startzeit ziehen (den Start also immer unterbrechen),
dann wird danach nach dem 4-ten Start automatisch vom 16 MB Nand Flash-Speicher gestartet.
Auf Dauer ist das nicht natürlich praktikabel.
Einfacher ist es wenn man den im Gerät vorhanden Schalter so konfiguriert,
dass dieser festlegt von welchem Flash-Speicher (16 MB Nand oder 128 MB Nor) der Router starten soll.

Um das Starten mit dem Schalter festzulegen muss man folgende Schritte durchführen:
  1. Zuerst den Router starten. OpenWrt/LEDE muss bereits laufen.
  2. Dann verbindet man sich mit PuTTY über SSH mit dem Router.
    PuTTY Webseite: chiark.greenend.org.uk/~sgtatham/putty/latest.html
    PuTTY.exe Direktlink: the.earth.li/~sgtatham/putty/latest/w32/putty.exe
  3. Wenn Putty gestartet ist gibt man
    bei [Host Name (or IP address)] die IP-Adresse vom Router ein: [192.168.8.1] und
    bei [Port] gibt man [22] (SSH-Protokoll) ein.
    Dann auf [Open] klicken, um die Verbindung zum Router herzustellen.
    Die beim erstmaligen Verbindungsaufbau erscheinende Zertifikatsmeldung einfach mit [Yes] bestätigen.
  4. Nun muss man das root-Passwort eingeben.
    Beachtet dabei:
    Das root-Passwort ist das Passwort welches man beim erstmaligen einrichten des Routers vergeben hat.
    wichtiger Hinweis dazu:
    Ändert man später über das Webinterface das Passwort, so bleibt das root-Passwort unverändert.
    Hat man das Passwort vergessen, dann hilft hier ggf. nur ein kompletter Router-Reset (also 10 Sekunden Reset oder kompletter Neuanfang mittels uboot).
  5. Um die Einstellungen auf den Schalter zu legen nun folgende Befehle in der Shell eingeben:
    $ fw_printenv
    $ fw_setenv boot_dev on
    $ reboot

    Der Router sollte ab sofort wie folgt booten:
    Wenn der Schalter am Router nach links (in Richtung Reset) gestellt ist, dann startet der Router vom 16 MB Nand Flash-Speicher (für Freifunk/OpenWrt/LEDE).
    Wenn der Schalter nach rechts (weg vom Reset-Knopf) gestellt ist, dann startet der Router wie üblich vom 128 MB Nor Flash-Speicher (für OpenWrt/Hersteller-Firmware).
    Natürlich kann immer nur ein Image aktiv sein.

    Die Einstellung kann wie folgt wieder rückgängig gemacht werden:
    $ fw_printenv
    $ fw_setenv boot_dev
    $ reboot
Die passende original Anleitung mit weiteren Varianten & Tipps findet man hier:
http://docs.gl-inet.com/app/ssh/ (auch für Linux) und hier
http://docs.gl-inet.com/hardware/ar300m/ (unter dem Punkt  'control which firmware you are booting').
Ich habe hier nur die für mich gängigste und sinnvollste Varianten zusammenfassend dokumentiert.

📖 weitere Tipps und Hinweise zu Bugs
in älteren GL-AR300M Versionen:


Fazit zum GL-AR300M:
Schlussendlich muss man sagen das der GL-AR300M für Freifunk wenig neues bietet.
Die etwas etwas schnellere CPU und der erweiterte Speicher sind interessant, bringen bei Freifunk aber eher wenig.
Einzig das etwas bessere 2x2 MIMO 300 Mbbs WLAN spricht dafür.
Da der zweite 128 MB Flash-Speicher derzeit nicht für Freifunk genutzt wird,
PoE nicht verfügbar ist und der Konfigurationsaufwand ggf. leicht höher ist,
würde ich je nach dem, auch den preiswerteren GL-AR150 nach wie vor für Freifunk empfehlen.

11.  Freifunk Router vors Fenster -
der Einbau in ein Outdoor-Gehäuse:


Einen Freifunk Router sollte man bevorzugt draußen im Freien anbringen (sprichwörtlich raus auf die Straße).

Möchte man den Router etwas weiter entfernt (z. B. im Freien) aufstellen, dann sollte man den Router mit einem PoE-Adapter (Power over Ethernet) mit Strom versorgen.
Der Strom wird dabei mittels einem Injector in das Netzwerkkabel eingespeist, sodas man zum Aufstellungsort nur ein Netzwerkkabel (Patchkabel) verlegen muss.

Hier ein beispielhafter Aufbau mit einem
TP-Link TL-POE150S PoE Injector:

Das grüne Netzwerkkabel kommt vom DSL-Router, dieses wird an den PoE Injector angeschlossen (hier wird der Strom eingespeist).
Über das weiße Netzwerkkabel (abgehend vom Injector) wird dann neben den Daten auch der Strom an den GL-AR150 Router übertragen.
Wichtig: Am Router muss das Kabel am WAN-Port angeschlossen werden.

Hier noch einmal als Bild (anklicken zum vergrößern):
GL-AR150 with TP-Link TL-POE150S PoE Injector

Beachtet dabei folgende Punkte (nichts ist perfekt):

Den Router baut man dann in ein entsprechendes Outdoor-Gehäuse ein:


Hier ist nun meine Teileliste welche ich für den Umbau verwendet habe.
So das man einen Überblick erhält ob sich das lohnt.
Teilweise musste ich viel recherchieren um geeigneten Teile aufzutreiben.
Anzumerken wäre vorab, das ich alle Preise extra hoch angesetzt habe.
Beachtet dabei auch, nicht jeder benötigt alle Posten.

folgende Teile werden empfohlen:

ArtikelPreis
GL-AR150-Ext-2 (POE):
Der GL-iNet Router mit PoE Unterstützung wird wie oben beschrieben mit Freifunk geflasht.
35 €
TP-Link TL-POE150S:
PoE Injector 48V 802.3af zur Spannungsversorgung.
22 €
Spelsberg Verbindungsdose Abox-i 100L:
Artikel-Nr. 49091001, IP65, 690V, ca. 14x14x8 cm, aus Polycarbonat, glasfaserverstärkt (meine Empfehlung).
Das UV- und witterungsbeständige Material gewährleistet ein hohes Maß an Sicherheit. Selbst bei starker Beanspruchung wird die Schutzart nicht beeinträchtigt.

Gehäuse Varianten aus Polystyrol (wie z. B. die Spelsberg Verbindungsdose Abox 100-L - Artikel-Nr. 81091001) sollte man im Außenbereich unbedingt meiden, da diese nicht Witterungsbeständig sind.
An den 5 € für das bessere Modell sollte man daher lieber nicht sparen.

Die hier vorgestellten Dosen sind nicht immer perfekt. Wenn man z. B. kein Keystone-Modul verbaut, dann kann man durchaus eine viel kleinere Dose verwenden.
Bei Bedarf kann man sich über den Produktfinder etwas passendes heraussuchen.
Alternativ sind auch die folgenden Suchworte hilfreich: Abzweigkasten Verbindungsdose Kabelabzweigkasten.

bei den Outdoor Gehäusen gibt es verschiedene Schutz-Klassifizierungen (hier nur die wichtigsten):

die Klasse bedeutet Schutz gegen (zweite Ziffer):
IP64 - allseitiges Spritzwasser
IP65 - Strahlwasser aus allen Richtungen
IP66 - starkes Strahlwasser
IP67 - zeitweiliges Untertauchen
IP68 - dauerhaftes Untertauchen
Für Freifunk sind diese alle gleich gut geeignet.

Viel wichtiger ist die UV-Beständigkeit des Gehäuses bei dauerhafter Sonneneinstrahlung.
Sollte diese nicht gegeben sein, dann entstehen später möglicherweise Undichtigkeiten (Risse).
16 €
LogiLink® SMA 7dBi WLAN Antenne:
Artikel-Nr. WL0036A, EAN: 4052792006926, 2.4 GHz, 7 dBi Omni-directional, SMA-Anschluss (male reverse connector, R/P SMA PLUG),
Abstrahl Winkel: 360º Horizontal (H-Plane/rundherum) und ca. 20º - 25º Vertikal (E-Plan/oben+unten),
Maße: 28,63x1,35 cm, Temperatur: -10º bis +55º.
Die Antenne sollte man am besten zusätzlich vor UV Strahlung & weiteren Umwelteinflüssen schützen.
Beispielsweise mit einem extra übergestülpten Schlauch.

Natürlich kann man hier auch verschiedenste andere zum Standort passende Antennen mit SMA-Anschluss verwenden.
14 €
Kabelverschraubung M20 x 1,5 - Inhalt 10 Stück:
Die von mir empfohlene LogiLink-Antenne passt sehr knapp in die M20 x 1,5 Kabelverschraubung rein.
Ich musste allerdings bei der Verschraubung die Kappe minimal mit einer Rundfeile passend feilen, da die Öffnung hier nur ca. 12,5 mm beträgt.
In der Box kann man anschließend das Knickgelenk der Antenne noch problemlos knicken und den Router auch jederzeit nachträglich in der Box an- und abschrauben (über die Mutter am Ende der Antenne).
Die Antenne kann also immer im Gehäuse verbleiben.

was bedeutet eigentlich M20 x 1,5?

Die M20 bedeutet 20 mm Muttergröße - so groß muss das Loch im Gehäuse sein um die Verschraubung zu befestigen.
Das Kabel welches man durchführen will muss dabei mindestens 5 mm kleiner sein, da noch der Rand mit dem Gewinde hinzukommt.
Bei einer M20 Verschraubung ist demnach die Öffnung höchstens 15 mm groß.
Zusätzlich wird noch ein Gummi-Ring (eine Dichtung) eingelegt, wodurch sich die Größe des Innendurchmessers noch einmal verringert.
Bei mir wurden 2 Gummi-Ringe zur Auswahl mitgeliefert, der eine verkleinert die Öffnung auf ca. 13 mm, der andere auf ca. 9 mm.
Die 13 bzw. 9 mm entsprechen somit in etwa der maximalen Kabelgröße welche man mit einer M20 Verschraubung optimal befestigen kann.
Kleinere Kabel kann man natürlich immer verwenden.

Die 1,5 gibt an um wie viele Millimeter sich die Verschraubung je Umdrehung zusätzlich nochmals verkleinert. In dem Fall um 1,5 mm pro Drehung.
Nach wenigen Drehungen ist die Kabeldurchführung dann z. B. nur noch etwa 10 mm groß (mit dem größeren 13 mm Gummi-Ring).

Daher kann man die von mir vorgeschlagene LogiLink® Antenne (mit ca. 1,3 cm Durchmesser) hier perfekt verschrauben.

Durch eine M20 x 1,5 Verschraubung passt durchaus auch ein fertiges Netzwerkkabel mit fest angecrimpten RJ45-Steckern.
Man muss hier aber die Verschraubung an einigen Stellen minimal mit einer Feile bearbeiten.
Weiterhin kann es sein, das ein ggf. vorhandener Rasthelebschutz über der Nase entsprechend entfernt oder gekürzt werden muss.
Und nicht zuletzt muss der dicht Gummi-Ring sofern man diesen verwenden will eingeschnitten werden.
Trotz alledem kann man die M20 x 1,5er Verschraubungen durchaus für RJ45 Durchführungen verwenden, wenn es sich nur um wenige Anschlüsse handelt.

Die größeren M25 x 1,5er Verschraubungen sind für RJ45 Stecker/Kabel nicht zu empfehlen, da diese viel zu groß sind.

Kabelverschraubungen aus Metall sollte man möglichst nicht verwenden, da diese das WLAN-Signal total blockieren.
Insbesondere die WLAN-Antenne sollte man mit einer Plastik-Verschraubung fixieren.
6 €
RJ45 Keystone Modul Jack Cat 6:
Will man den Router mit einem Verlegekabel (ohne RJ45-Stecker) anschließen, dann empfiehlt es sich ein Keystone-Modul zu verwenden.
Die Verkabelung ist hier sehr einfach und fast ohne Werkzeug zu bewerkstelligen.

Das Modul wird dabei wie folgt mit dem Kabel verbunden:
Videolink 1: youtube.com/watch?v=93p67KvNtq0
Videolink 2: youtube.com/watch?v=59CYjjt6d1c
5 €
15 cm Patchkabel Cat. 7 [1] [2] :
Die Verbindung zwischen dem Keystone-Modul und dem Router wird dann im Anschluss einfach mit einem möglichst kurzem Patchkabel hergestellt.
Das Kabel sollte Cat6 oder Cat7 entsprechen.
2 €
Summe:100 €

Lohnt sich das nun?

Ich meine ja, auch wenn die Kosten weit über einem einfachen Outdoor fähigen Router liegen.
Denn für mich zählt insbesondere (meine Meinung):

Warum man den Umbau vorziehen sollte:

Natürlich könnte man hierfür gleich einen Outdoorfähigen Router wie z. B. eine Ubiquiti PicoStation, Ubiquiti NanoStation oder z. B. einen TP-Link CPE210 verwenden.
Die Geräte haben aber teilweise entscheidende Nachteile.

gegen eine Ubiquiti PicoStation/NanoStation spricht folgendes: gegen den TP-Link CPE210 spricht nicht ganz so viel, aber dennoch sollte man folgendes beachten:

Auch sonst gibt es praktisch wenige weitere bezahlbare Outdoor Router die OpenWrt bzw. Freifunk direkt unterstützen.

Einfacher ist es daher einen besser ausgestatteten GL-iNet Router
GL-AR150 oder GL-AR300M zu kaufen - denn diese laufen immer!
Der GL.iNet Router wird dann wie oben vorgeschlagen in ein geeignetes Outdoorgehäuse verbaut.
Auf Grund der sehr kleinen Größe ist ein Einbau auch deutlich leichter zu bewerkstelligen als z. B. bei einem TL-WR841N/ND bzw. TL-WR1043N/ND.

Achtung Baustelle 🚧:

Der Einbau in ein Outdoor-Gehäuse mit PoE Injector befindet sich noch im Aufbau.
Die Dokumentation wird hier in den nächsten Tagen mit weiteren Fotos, Tipps, Baumaterialien usw. ergänzt.
Der Testrouter zum Aufbau ist noch nicht vor Ort an der geplanten Stelle verbaut. Daher ist dieser Router manchmal offline.
Der Router läuft aber ohne Fehler.

Box abdichten mit Gießharz

L&B: 50.809138204 : 11.588129997 (geplante Koordinaten)


weitere Details zum
GL-AR150/GL-AR300M Router:
wikidevi.com/wiki/GL.iNet_GL-AR150
wikidevi.com/wiki/GL.iNet_GL-AR300M
ausführliche Platinenanalyse, wichtige Informationen für Bastler GL-AR150:allaboutcircuits.com/news/teardown-tuesday-mini-network-router/
OpenWrt Seite für
den GL.iNet GL-AR150:
openwrt.org/toh/hwdata/gl.inet/gl.inet_gl-ar150
OpenWrt Seite für
den GL.iNet GL-AR300M:
openwrt.org/toh/hwdata/gl.inet/gl.inet_gl-ar300m
original Hersteller Webseite:gl-inet.com
Hilfreiches Hersteller-Forum bei
weiteren Fragen zum Router:
forum.gl-inet.com
Antennen-Shop mit wichtigen Tipps:brennpunkt-srl.de
weitere Freifunk Tipps:ctaas.de/freifunk.htm
Beispiel Router von der Dokumentation: mgmt.saar.freifunk.net/hopglass/

❑  abschließende Hinweise:


Ich betreue derzeit über 13 Freifunk-Router teilweise untereinander vermesht, an über 5 verschieden Standorten, dort jeweils mit eigenem DSL-Anschluss, parallel dazu steht mir noch ein mobiler Router für Unterwegs zur Verfügung.
Der mobile Router wird bei Bedarf über einen 2G/3G/UMTS Stick (O²-Free-Tarif) versorgt. Im Freifunk-Netzwerk sind dann auch wenn die 1 MBit/s Drossel vom O²-Free-Tarif greift immer noch problemlos Downloads & Uploads mit ca. 800 kBit/s möglich, up & down ist dabei gleich schnell.
Die Nutzung der Anleitung erfolgt auf eigene Gefahr, für jegliche Schäden wird keine Garantie/Haftung übernommen!
IP-Adressen, E-Mailadressen, Namen u. ä. wurden für die Dokumentation geändert, hacken ist also zwecklos.
Die Dokumentation entstand aus verschiedenen Tests, sowie produktiven Installationen. Diese Anleitung stellt somit eine Zusammenfassung wichtiger und empfohlener Schritte dar.
Bevor Sie eventuell Fragen stellen bitte ich sie die Dokumentation komplett zu lesen. Hinweise auf Fehler, Anregungen, Danksagungen oder ähnliches sind immer willkommen.

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