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freifunk : seid frei : funkt frei
GL·iNet GL-AR150/GL-AR300M/GL-AR750 Freifunk Router installieren
freifunk : seid frei : funkt frei
GL·iNet GL-AR150/GL-AR300M/GL-AR750
Freifunk Router installieren



Stand: 2018-09-04

Nr. GL.iNet Freifunk Router Handbuch Inhalt:
1 GL-AR150: GrĂ¶ĂŸe, Ausstattung & ModellĂŒbersicht mit Empfehlungen
2 Lieferumfang, HandbĂŒcher und wichtige Hinweise
3 Netzwerkverbindung zum Router herstellen
4 original Firmware aktualisieren (optional)
5 Freifunk Firmware installieren
6 Freifunk Router konfigurieren
7 Freifunk Router Konfiguration nochmalig aufrufen
8 debrick/Reparatur/Original Firmware wiederherstellen
9 Fritz!Box: Gastzugang & PrioritÀt konfigurieren
10 GL-AR300M: Ausstattung & ModellĂŒbersicht mit Empfehlungen, Boot-Tipps
11 GL-AR750: Ausstattung & Besonderheiten & ModellĂŒbersicht
12 Einbau des Freifunk-Routers in ein Outdoor GehÀuse
13 Router Antennen optimal ausrichten
14 weiterfĂŒhrende Tipps & Links

1.  GL-AR150: GrĂ¶ĂŸe, Ausstattung und ModellĂŒbersicht:


GL.iNet GL-AR150 mini Router GrĂ¶ĂŸenvergleich
das wichtigste kurz & knapp:

🛍 GL-AR150 ModellĂŒbersicht:


Vergleichslink: Zu den GL-AR300M Modellen.

2.  Lieferumfang & wichtige Informationen aus den HandbĂŒchern:


Im Lieferumfang befindet sich nur der Router, ein kurzes RJ45-Netzwerk/Patchkabel und ein oder mehrere FaltblÀtter.
Da viele die Dokumentation aus ZeitgrĂŒnden nicht intensiv lesen habe ich hier alles wichtige unter den Handbuchseiten zusammengefasst.

Dokumentation 'PoE Setting' -
Vorraussetzungen zur PoE Anbindung des Routers:

Das folgende Blatt gilt nur fĂŒr die PoE-Versionen (sollte nur diesen beiliegen).
GL.iNet GL-AR150 PoE Settings Infoblatt
hier sind mehrere Punkte wichtig:
  1. Der PoE-Injector wird separat verkauft - dieser ist nicht im Lieferumfang enthalten.
  2. Wichtig: Man darf immer nur eine Methode zur Stromversorgung zur gleichen Zeit verwenden.
    Also entweder mittels PoE (Power over Ethernet) oder ĂŒber USB, aber niemals beides gleichzeitig.
    Wird der Strom ĂŒber PoE und ĂŒber den USB-Port gleichzeitig eingespeist, dann brennt das GerĂ€t durch, es ist dann sofort defekt.
  3. Möchte man den Router mit PoE versorgen, so benötigt man einen 48V PoE injector.
    24V PoE Injectoren werden nicht unterstĂŒtzt.
  4. Der PoE Injector muss dem Standard 48V 802.3af entsprechen.
    Man benötigt fĂŒr PoE also einen
    48V 802.3af Injector oder Switch.
    Empfehlen wĂŒrde ich folgenden PoE-Injector:
    TP-Link TL-PoE150S Single-Port
    Empfehlen wĂŒrde ich folgenden PoE-Switch:
    DIGITUS Professional 4-Port PoE Switch max. 65 Watt
  5. Beachtet dabei, die Spannungsversorgung mittels PoE funktioniert nur ĂŒber den WAN-Port am Router.

Tipp:
Hat man einen Router ohne PoE-Modul erworben,
so kann man hier store.gl-inet.com/products/mini-poe-module
das fehlende PoE-Modul nachkaufen.
Das GehÀuse öffnet man zum Einbau so
youtube.com/watch?v=_OUN2AsXBrg.

Dokumentation 'Version & Specifications':
GL.iNet AR150 mini Router Version & Spezifikation Faltblatt
sofern man einen Router mit externer Antenne verwendet, ist hier folgendes wichtig:

Wichtig: Befolgt man diese Hinweise nicht, dann kann dies den internen radio-Teil (die Sendeeinheit) beschÀdigen.

Dokumentation 'grĂ¶ĂŸeres Faltblatt':
Es wird auch noch ein Faltblatt, mit Informationen zu den einzelnen Konfigurationsmöglichkeiten mitgeliefert.
Behandelt wird unter anderem:
Internet Einstellungen, Repeater, 3G/4G Modems, Tethering, WLAN-Einstellungen, die Schalterbelegung, die OpenVPN-Konfiguration, alternative Firmware wie OpenWrt - DDWRT - Tor,
sowie Informationen zur (Reparatur eines zerflashten Routers) mittels 'uboot failsafe' 'repair/restore' und Support Informationen im Lieferumfang.
Ich gehe hier nicht auf alle Funktionen genauer ein.
Bei Interesse das folgende Bild in einem neuen Browserfenster Ă¶ffnen (anklicken & zoomen):
GL.iNet GL-AR150 hardware first time internet repeater wireless switch openvpn openwrt ddwrt tor debrick support howto
folgende Informationen sind hier wichtig:

Wichtiges zur Firmware auf der Herstellerseite:

Wichtiges zum Reseten des GerÀtes mit originaler Firmware:

Jetzt geht es los!

3.  Netzwerkverbindung zum GL-AR150 herstellen:


ZunÀchst verbindet man den LAN-Port vom GL-AR150 Router direkt mit dem RJ45-Netzwerkanschluss eines PCs.

StandardmĂ€ĂŸig verteilt der GL-AR150 Router per DHCP IP-Adressen.
Der PC der zum Konfigurieren verwendet wird sollte daher auf automatische IP-Adressvergabe stehen.
GL.iNet Router default gateway subnetmask
Wie man hier auf dem Screenshot sieht hat der PC automatisch die IP-Adresse 192.168.8.112 erhalten.
Der GL-AR150 Router ist hier das Standardgateway.

Diese IP-Adresse [192.168.8.1] ruft man nun im Webbrowser auf.
GL.iNet Router Webconfig choose language
Hier dann [English] auswÀhlen.

GL.iNet Router Webconfig choose timezone
Die Timezone (Zeitzone) auf [Europe/Berlin] einstellen (zur Einhaltung der lokalen gesetzlichen Sendeleistungen).

GL.iNet Router Webconfig set router/root/ssh password
Nun gibt man ein 8-stelliges Routerpasswort ein.
Erst dann kann man sich am Router anmelden.

wichtiger Hinweis: Das hier eingegebene Passwort wird gleichzeitig das root-Passwort fĂŒr das OpenWrt/LEDE Linux System,
man sollte das Passwort daher mit Bedacht wĂ€hlen und ggf. auch fĂŒr spĂ€ter notieren.

GL.iNet AR150 Router stock OpenWrt WebGUI
Hier sieht man dass derzeit die Firmware 2.25 installiert ist.

Nun kann man sich entscheiden:
Entweder man installiert eine neue original Firmware dann folgt weiter dem Punkt 4.
Oder man installiert direkt eine Freifunk-Firmware, dann geht es weiter bei Punkt 5.

4.  GL-AR150 original Firmware aktualisieren (optional):


Wenn man die original Firmware aktualisieren möchte,
dann lÀdt man unter:
download.gl-inet.com/firmware/ar150/  [1]
die aktuelle Firmware herunter.

Ich habe unter dem Ordner 'v1'
(dieser enthÀlt das originale Release Image) die derzeit aktuelle
lede-ar150-2.27.bin Version geladen.

MD5-Hash zum ĂŒberprĂŒfen des Downloads:
c98a189521d4999588fbc4dd2a8ab430 *lede-ar150-2.27.bin

Hinweis: Ggf. muss man den PC noch einmal mit dem normalen Netzwerk verbinden damit man den Download starten kann.
GL.iNet GL-AR150 v1 stock release firmware download

das Firmwareupdate durchfĂŒhren:
GL.iNet update GL-AR150 with new LEDE firmware
Man klickt hier links auf [Firmware] dann oben rechts auf [Upload Firmware] in dem folgenden Fenster wĂ€hlt man die soeben herunter geladene Firmware aus.
Wichtig ist der Router prĂŒft die KompatibilitĂ€t ab.
Bei [Verification result] sollte [Pass] stehen (siehe Bildmitte).
WÀhlt man eine falsche Datei aus, so ist kein Update möglich.
Das Update wird dann mittels [Upgrade] angestoßen.

Den Router und den PC dann fĂŒr ca. 3 Minuten in Ruhe lassen.
WĂ€hrenddessen keine Stecker ziehen und nicht den Strom ausschalten.
WĂ€hrend des Updates blinken alle LEDs anfangs durchlaufend in Reihe, ab ca. 60 % leuchtet nur noch die grĂŒne power-LED.
Wenn wieder die zwei Ă€ußeren LEDs leuchten (grĂŒn-Power und rot-WLAN) dann ist der Router in der Regel wieder bereit.

das Update der original Firmware ist abgeschlossen:
GL.iNet GL-AR150 with LEDE firmware and switch configuration
Hier sieht man das die Firmware 2.27 korrekt installiert wurde.
Diese basierte hier derzeit auf dem LEDE-Projekt, auf dem die derzeitigen Freifunk-Images (Gluon 2017.x) auch aufbauen.
Das LEDE-Projekt fusionierte aber wieder mit dem OpenWrt-Project, sodass zukĂŒnftig wahrscheinlich wieder aktuellere OpenWrt-Images bereitgestellt werden.

5.  den GL.iNet GL-AR150 Router mit Freifunk flashen:


Nun muss man die Freifunk-Firmware passend zur entsprechenden Community auswÀhlen und herunter laden.
Ich habe hier die Firmware von Freifunk Saar ausgewÀhlt. Ihr solltet möglichst eure lokale Community verwenden.
Diese Anleitung geht hierbei von einer Gluon 2017.x basierenden Freifunk Firmware aus.

Wichtig:
Beim Download der Freifunk-Firmware muss man folgende Besonderheit beachten:
Da der GL.iNet Router bereits eine quelloffene Firmware installiert hat (OpenWrt oder bzw. LEDE), muss man hier nicht die factory-Firmware herunterladen - dies wĂ€re beim ersten flashen normalerweise ĂŒblich.
Stattdessen lÀdt man direkt die sysupgrade-Firmware herunter und flasht diese.
Eine factory-Firmware sollte daher auch nicht zum Download vorhanden sein (also nicht wundern).
download freifunk saar sysupgrade firmware image (.bin) for the GL.iNet GL-AR150 mini Router
Hier sieht man den Pfad fĂŒrs GL-AR150 Image
bzw. GL-AR300M Image (darunter).

Hier aus dem 'stable\sysupgrade' Ordner das aktuelle Image
gluon-ffsaar-1.6.1-ar150-sysupgrade.bin herunterladen. Beachtet dabei dass sich der Dateiname bei neuen Versionen Àndern kann.
Von dem Image sollte man möglichst selbst am PC eine MD5-PrĂŒfsumme erstellen um den Download spĂ€ter beim Routerupdate ĂŒberprĂŒfen zu können.

FĂŒr das oben angegebenen Image lautet die MD5-PrĂŒfsumme wie folgt:
49626ee216a5e66fa3828ae0940510cb *gluon-ffsaar-1.6.1-gl-ar150-sysupgrade.bin
...
a7e2eaf29140d36be0e623fea8191699 *gluon-ffsaar-1.6.3-gl-ar150-sysupgrade.bin # neue Version!

Hinweis: Ggf. muss man den PC noch einmal mit dem normalen Netzwerk verbinden damit man den Download starten kann.

die Freifunk Firmware installieren:
Wie schon oben erklĂ€rt klickt man nun wieder links auf [Firmware] oben rechts dann auf [Upload Firmware] und wĂ€hlt das zuvor herunter geladene Freifunk-Firmware-Image aus.
Beachtet dabei die [MD5] Checksumme in der Mitte, diese sollte zwingend mit der MD5-Summe vom Download ĂŒbereinstimmen.
Beachtet auch dass sich die MD5-PrĂŒfsumme bei Versionsupdates Ă€ndert. Die Darstellung in dem Screenshot ist daher nur als Beispiel fĂŒr exakt die Version 1.6.1 vom Freifunk Saar anzusehen.
den GL.iNet Router mit Freifunk Firmware flashen
Klickt auf [Upgrade] und wartet ca. 3 Minuten. Den PC und Router so lange in Ruhe lassen.
WĂ€hrenddessen keine Stecker ziehen und nicht den Strom ausschalten.

WĂ€hren des Updates geht die rote WLAN-LED aus, es leuchtet nur die grĂŒne power-LED.
Bei dem Update nun so lange warten bis folgende Anzeige im Webbrowser angezeigt wird:
Fehlermeldung: Verbindung fehlgeschlagen nach dem Flashen von Freifunk
Hinweis: Diese Fehlermeldung ist normal.
Der Freifunk Router befindet sich ab sofort in einem anderen Subnetz. Bevor man nun den Freifunk-Router konfigurieren kann muss man daher zunÀchst das Subnetz am PC entsprechend anpassen.

6.  den Freifunk-Router konfigurieren:


Zuerst muss man nun die Netzwerkeinstellungen am PC anpassen:
Öffnet dazu die [Einstellungen] geht zu den [Ethernet] (Netzwerkeinstellungen) klickt hier auf [Adapteroptionen Ă€ndern].
In dem sich öffnenden Fenster klickt man die Netzwerkkarte [Ethernet/LAN-Verbindung] mit der rechten Maustaste an und wĂ€hlt den MenĂŒpunkt [Eigenschaften] aus.
Ethernet/LAN-Ferbindung fĂŒr Freifunk konfigurieren

In dem sich darauf öffnenden Fenster markiert man den Eintrag [Internet Protokoll, Version 4 (TCP/IPv4)] und klickt auf [Eigenschaften].
TCP IPv4 zur Freifunk-Konfiguration auswÀhlen
Hier muss man nun passend zur Freifunk-Community die Netzwerkeinstellungen vornehmen.
In der Regel hat der Freifunk-Router der sich jetzt im Konfigurationsmodus befindet die IP-Adresse 192.168.1.1.
Daher muss man nun die PC Einstellungen mit dem der Router konfiguriert wurde entsprechend anpassen.
Also z. B. so:
[IP-Adresse:] [192.168.1.100]
[Subnetzmaske:]   [255.255.255.0]

Alle anderen Einstellungen bleiben leer.
Dann die Einstellungen alle mit [OK] bestÀtigen.
Statische IP-Adresse passend zum Freifunk-Netzwerk vergeben.

den Freifunk-Router konfigurieren:
Nun kann man den Freifunk-Router konfigurieren in dem man im Webbrowser folgende IP-Adresse eingibt: [192.168.1.1].

Bei [Name dieses Knotens] trÀgt man möglichst einen eigenen Namen oder den Standort ein, [ffsaar-xxxxxxxxxx] also entsprechend Àndern.
Nur so als Tipp: Der Name sollte nach Möglichkeit nur 28-32 Zeichen lang sein, da dieser sonst an einigen ggf. Stellen abgekĂŒrzt angezeigt wird (abhĂ€ngig von der Zeichenbreite).
LĂ€ngere Namen sind natĂŒrlich problemlos möglich, diese sollte man verwenden wenn der Name hilfreich ist oder dieser speziell gewĂŒnscht wird (wie z. B. der Firmenname von einem Cafe).

Der Punkt [Internetverbindung nutzen (Mesh-VPN)] kann immer angehakt bleiben.
Die eigene Internet-Verbindung wird nur fĂŒr andere Freigegeben, wenn ein Patchkabel am WAN-Port angesteckt ist.
Ist kein Patchkabel angeschlossen, dann mesht der Router ĂŒber WLAN mit anderen Freifunk-Routern wenn diese in Reichweite sind.

Der Punkt [Bandbreite begrenzen] sollte fast selbsterklĂ€rend sein.
Nur folgender Tipp aus eigener Erfahrung (ich betreibe und betreue seit mehreren Jahren, mehrere Router, an mehreren Standorten):
Ich verwende hier praktisch keine Drossel mehr.
Denn Freifunk-Nutzer die etwas GrĂ¶ĂŸeres herunter laden oder senden möchten bleiben auch wenn das WLAN langsamer ist einfach lĂ€nger am Knoten.
Damit verlangsamen sie aber nur den Zugang fĂŒr alle anderen Freifunk-Nutzer. Man erreicht damit also eher wenig.
Man sollte den Anschluss daher möglichst komplett freigeben, sodass auch grĂ¶ĂŸere Downloads/Uploads problemlos möglich sind.
Denn dann ist der Anschluss schnell wieder frei fĂŒr alle.
Letzteres entspricht auch am ehesten dem Freifunk-Gedanken. Probiert es einfach einmal aus.
Der Punkt sollte also möglichst nicht angehakt werden.

Den MenĂŒpunkt [Knoten auf der Karte anzeigen] sollte man entsprechend anhaken und die korrekten Breiten und LĂ€ngengrade eingeben.
Denn erst dann wird euer Knoten (Freifunk-Router) auch in der öffentlichen freifunk-karte.de die man auch
als Google Play Android-APP verwenden kann angezeigt.
Die Höhe wird dabei in Metern ĂŒber dem Erdboden angegeben. Insbesondere bei höher angebrachten Routern kann die Angabe wichtig sein, wenn sich z. B. ein etwas entfernter Nachbar mit dem Router verbinden will (eine verbesserte Ausrichtung ist dann ggf. möglich).

Die Kontaktdaten dienen zur Kontaktaufnahme bei Problemen. Empfehlenswert ist hier
die [Angabe einer Telefonnummer oder E-Mailadresse].
TrÀgt man hier nichts ein, so wird der Router bei Problemen ggf. dauerhaft gesperrt. Daher solltet ihr hier eigentlich immer eine Angabe hinterlegen.
Ihr erhaltet darĂŒber ggf. auch Informationen ĂŒber fehlende Updates (z. B. wenn der Router lĂ€nger offline war).

Beachtet auch: Über den MenĂŒpunkt [Erweiterte Einstellungen] kann man noch weitere Einstellungen vornehmen, unter anderem:
Gluon Freifunk Router Konfigurieren mit dem Einrichtungsassistent
Sendeleistung anpassen:
Die Sendeleistung ist StandardmĂ€ĂŸig korrekt eingestellt.
Der Router sendet mit 18 dBm (63 mW) und die original Antenne verstĂ€rkt das ganze um 2 dBi,
sodass man mit maximal 20 dBm (100 mW) sendet - das ist die maximal erlaubte Sendeleistung (18 dBm + 2 dBi = 20 dBm).
Wichtig: Man sollte die Sendeleistung insbesondere dann anpassen, wenn man eine stÀrke Antenne angeschlossen hat.
Die Sendeleistung sollte man nicht zu hoch einstellen!
FĂŒr weitere Informationen einfach dem Link folgen.
Gluon Freifunk Router Sendeleistung anpassen
Wenn man alles richtig eingestellt hat, bestĂ€tigt man die Einstellungen auf der Startseite mit dem Punkt [Speichern & Neustarten].
Der Router startet neu und die Webbrowser-Anzeige Àndert sich dabei auf:
Dein Gluon Freifunk Router/Knoten ist nun fertig eingerichtet (Saar)

Der Freifunk-Router ist nun ab sofort einsatzbereit:
Wichtig:
Das Netzwerkkabel welches man zur Konfiguration verwendet hat sollte man nun vom LAN-Port am Freifunk-Router entfernen.
Der Router wird anschließend mit dem DSL-Router und mit dem WAN-Port am Freifunk-Router direkt verbunden (wenn man die eigene Internet-Verbindung teilen und mit freigeben möchte).
Wird der Router nicht mit dem WAN-Port verbunden, so mesht dieser nur mit anderen in Reichweite befindlichen Freifunk-Routern.

Beachtet vor allem:
Alle PCs und sonstige NetzwerkgerÀte (wie Drucker, Switche usw.) die man mit dem LAN-Port des Freifunk-Routers verbindet sind dann ggf. sofort im Freifunk-Netzwerk erreichbar,
sofern der Freifunk-Router ĂŒber einen anderen in der NĂ€he befindlichen Router meshen kann, oder wenn dieser ĂŒber ein weiteres Kabel mit dem WAN-Port verbunden ist.
Die GerĂ€te erhalten alle eine eindeutige IPv6 Adresse aus dem internen Freifunk-Netzwerk (sofern IPv6 unterstĂŒtzt wird und DHCP aktiv ist).

Letzteres kann durchaus erwĂŒnscht sein, denn es gibt zahlreiche Dienste die denkbar sind:
Datenaustausch - ĂŒber Netzwerkfreigaben - ĂŒber das Freifunk-Netzwerk z. B. mit dem Nachbarn,
LAN-Games ĂŒbers Freifunk-Netzwerk .... all das und noch viel mehr ist darĂŒber auch möglich.
FĂŒr die Zugriffe auf die Freigaben/Dienste/Games ... benötigt ihr nur die passende IPv6-Adresse.

Merke: Freifunk ist nicht nur fĂŒr WLAN und fĂŒr Internet gedacht.

7.  die Freifunk Router Konfiguration neu aufrufen:


Aus SicherheitsgrĂŒnden wird das Konfigurationsinterface der Freifunk-Router bei einem Neustart deaktiviert.

Um das Freifunk-Konfigurationsinterface erneut aufzurufen muss man folgende Schritte durchfĂŒhren:
  1. Verbinde den Freifunk-Router zwingend mit dem LAN-Port.
    Wichtig: Über den WAN-Port kann man die KonfigurationsoberflĂ€che fĂŒr Freifunk nicht aufrufen.
  2. Der Router muss bereits laufen, es sollte die grĂŒne power-LED dauerhaft leuchten und die rote WLAN-LED blinken.
  3. Nun im laufenden Betrieb die Reset-Taste fĂŒr ca. 5-10 Sekunden dauerhaft gedrĂŒckt halten.
    Daraufhin startet der Router im Hintergrund im Konfigurationsmodus neu (es wird dabei also kein herkömmliches Reset durchgefĂŒhrt).
    Wichtig: Der Router muss bereits in Betrieb sein. Denn hĂ€lt man die Reset-Taste schon im ausgeschalteten Zustand gedrĂŒckt, so startet der Router im uboot Rettungsmodus
    (dies betrifft nur die GL-iNet Router) siehe auch Punkt 8.
  4. Die LEDs blinken noch kurz weiter bis nach ca. 30 Sekunden nur noch die grĂŒne power-LED leuchtet.
  5. Wenn nur noch die grĂŒne power-LED leuchtet befindet sich der Router im Konfigurationsmodus.
  6. Nun kann man den Freifunk-Router wieder ĂŒber die IP-Adresse [192.168.1.1] erreichen.
    Beachtet dabei, der PC der zur Konfiguration verwendet wird muss eine entsprechende feste IP-Adresse (z. B. 192.168.1.100) aus demselben Subnetz haben (siehe Punkt 6).

Der Neustart in den Konfigurationsmodus kann alternativ auch ĂŒber einen SSH-Zugang erfolgen:
<< bei mobiler Darstellung: hier ggf. rollen >>
uci set gluon-setup-mode.@setup_mode[0].enabled='1'
uci commit gluon-setup-mode
reboot


Hierzu kurz folgender Hinweis:
Den Konfigurationsmodus kann man auch beenden, in dem man den Router kurz stromlos macht. Der Router startet dann wieder normal als Freifunk Knoten.
Das kann z. B. dann nötig sein, wenn man einen Outdoor angebrachten (praktisch nicht erreichbaren Knoten) aus versehen in den Konfigurationsmodus gestartet hat.

8.  uboot/debrick/defekt/original Firmware - Router Reparatur (getestet):


Die folgende Anleitung wurde mit dem GL-AR150 und GL-AR300M getestet.

GL.iNet Router kann man mittels der Reset-Taste in einen 'uboot save mode' starten (uboot = universal bootloader). 
uboot arbeitet noch wÀhrend des bootens im bootloader-level, sodass diese Funktion praktisch immer funktioniert.
Somit steht immer eine sehr einfach Reparaturfunktion zur VerfĂŒgung.

befolgt folgende Schritte:
  1. Nur ein Kabel direkt mit dem Router (LAN oder WAN) verbinden, dabei an dem anderen Port kein Kabel anschließen.
  2. Den Router zwingend ausschalten (Stecker ziehen).
  3. Den Reset-Taster dauerhaft gedrĂŒckt halten und den Router einschalten.
  4. Die rote LED blinkt 5-mal.
  5. Beim 6-ten blinken (die mittlere grĂŒne config-LED leuchtet gleichzeitig) die Reset-Taste loslassen.
    Die rote LED sollte nun ca. 1 Sekunde lang schnell blinken.
    Wenn dann nur die grĂŒne power-LED leuchtet, sollte der Router im uboot-Modus erreichbar sein.
    Wenn die die grĂŒne power-LED und die config-LED gleichzeitig leuchten, dann hat man die Reset-Taste zu lange festgehalten,
    dann muss man noch einmal von vorn beginnen - richtiges Timing ist also wichtig.
  6. Nun auf dem Computer die feste IP-Adresse 192.168.1.100 einstellen
  7. und im Webbrowser die IP-Adresse: [192.168.1.1] aufrufen.

    Falls man dann folgenden Fehler erhÀlt:
    [PAGE NOT FOUND The page you were looking for doesn't exist! You can find more information about this project on GitHub] mit dem Verweis auf den folgenden Link
    [https://github.com/pepe2k/u-boot_mod] dann liegt das daran, dass der Webbrowser noch alte gecachte Versionen anzeigt.
    Die Fehlermeldung sieht dann so aus:
    GL-iNet uboot mode PAGE NOT FOUND github pepe2k
    Die Lösung ist ganz einfach.
    Entweder man löscht den Webbrowser-Cache und lÀdt die Seite neu,
    oder man ruft die Seite in einem privaten Fenster auf - der Webbrowser Cacht hier nicht und zeigt dann immer den korrekten Inhalt an:
    GL-iNet uboot FIRMWARE UPDATE (repair & install own or original stock firmware)
  8. Über das Webinterface kann man nun die neue Firmware auswĂ€hlen und flashen. Ob eine original Firmware, eine andere Freifunk Firmware oder was auch immer, alles ist hier möglich.
  9. Wichtig: Nun 3 Minuten warten, wÀhrenddessen keine Stecker ziehen und nicht den Strom ausschalten.
  10. Der Router sollte nun wieder ĂŒber die entsprechende IP-Adresse erreichbar sein.
    Beachtet dabei dass der Router mit einer original Firmware nun ĂŒber die IP-Adresse 192.168.8.1 erreichbar ist.
    Man muss daher ggf. eine zum Router-Subnetz passende neue feste IP-Adresse einstellen oder ggf. DHCP aktivieren.

wichtige allgemeine Information dazu:
Flasht man eine Firmware, egal ob Original, selbstgebaut oder irgendwo herunter geladen ĂŒber das oben dargestellte uboot 'FIRMWARE UPDATE' MenĂŒ, dann wird der 'uboot loader' wie auch die Routerspezifische 'ART' (Atheros Radio Test) Einstellungen vom (radio/Sendeteil) nicht verĂ€ndert.
Ich hatte diesen Punkt extra noch mal beim Hersteller nachgefragt.
Die Router sind somit fast nicht kaputt zu kriegen.
Über den uboot Rettungsmodus lassen sich die Router praktisch immer wieder zum Leben erwecken.
Daher sind die GL.iNet Router insbesondere der GL-AR150 bzw. der GL-AR300M ab sofort meine neue Empfehlung fĂŒr Freifunk und OpenWrt/LEDE.


Weitere empfohlene Router anderer Hersteller (TP-Link/Ubiquiti) findet man ĂŒber diesen Link.

Die original Herstelleranleitung mit einigen Video-Links findet man hier.


Hinweis:
Die weiterfĂŒhrenden Informationen in dem folgenden Kasten sind nur fĂŒr Spezialisten.
Normale Freifunk- und OpenWrt-Anwender sollten diesen Kasten einfach ĂŒberspringen also ignorieren.
⚠ weitere uboot Hinweise (optional):
Die folgenden MenĂŒpunkte nur aufrufen wenn dies unbedingt nötig ist.
Eine falsche Anwendung kann den Router dauerhaft beschÀdigen.


Die Nutzung der Anleitung erfolgt auf eigene Gefahr,
fĂŒr jegliche SchĂ€den wird keine Garantie/Haftung ĂŒbernommen.

Wenn sich der Router im uboot-Modus befindet, dann kann man ĂŒber:

192.168.1.1/uboot.html # den uboot-loader aktualisieren.

Hier kann man einen neuen verÀnderten/verbesserten U-Boot loader installieren.
Beachtet dabei folgende Punkte genau:

Aktualisierte 'u-boot_mod' Images
https://github.com/pepe2k/u-boot_mod
findet man unter anderem hier
http://projects.dymacz.pl/.
Eine Installation sollte man nur durchfĂŒhren, wenn man die Dokumentation auf github komplett gelesen & verstanden hat.
Die Installation wird nur Profis (device hackern) mit entsprechendem Equipment und Erfahrung empfohlen.
Normale Anwender und Freifunker sollten von diesen Punkt die Finger lassen.

Tipp: pepe2k uboot Mods sind auch fĂŒr andere/Ă€hnliche Router verfĂŒgbar.

192.168.1.1/art.html # ART aktualisieren (nicht empfohlen).
ART (Atheros Radio Test) enthÀlt verschiedene Kalibrierungen unter anderem zum Sende- und Empfangsverhalten.
Diese werden wÀhrend der Produktion gerÀtespezifisch ermittelt und im Flash-Speicher bzw. EEPROM entsprechend abgelegt.
An diesen Werten sollte man nichts verÀndern.

Zitat: [... The Atheros Radio Test (ART) is a tool used for radio evaluation and manufacturing tests.
It performs variou s transmission tests, receive and link tests, and calibrates and tests adapters during a manufacturing flow.
All information related to EEPROM ... and ... otherwise specified, applies to Flash memory ...]


uboot serial console (optional):
Vorsicht: Auch ĂŒber die serielle Schnittstelle/Konsole kann man den Router dauerhaft beschĂ€digen.
Zerstört man den uboot-Modus oder andere Flash Bereiche selbst (eigenes Verschulden), dann ist dies keine Garantie.


Weiterhin haben die Router noch eine console (ein Terminal) welches man nur wÀhrend des Bootvorgangs erreichen kann.
Um diese aufzurufen wird zwingend ein USB-Serial Adapter benötigt.
Der folgende USB-seriell-Adapter ist ungetestet, sollte aber laut RĂŒckfrage bei GL.iNet gehen:
USB zu TTL-Konverter-Modul mit eingebautem in CP2102
Um die Konsole zu erreichen muss man das GehĂ€use öffnen und die seriellen AnschlĂŒsse/Pins mit dem USB-Adapter verbinden.

Weiterhin wird fĂŒr den Zugriff ein TFTP-Server benötigt.
Hier kann man dann auch eine neue Firmware oder uboot Versionen installieren und noch einiges mehr anstellen.
Neue Firmware-Images werden dabei nicht automatisch vom TFTP-Server geladen. Alles muss per Befehl initiiert werden.

Bei Interesse folgendem Link folgen:
http://docs.gl-inet.com/dev/serial/

Achtung auch hier gilt:
Normale Anwender und Freifunker sollten auch von diesen Punkt die Finger lassen.

Network Consoloe (nc) netcat Port 6666 (optional):
Die Network Console auf dem UDP-Port 6666 ist beim GL-AR150 nicht erreichbar.
Der folgende Aufruf klappte bei mir im uboot-Modus mit Ubuntu jedenfalls nicht:
nc -u -p 6666 192.168.1.1 6666
Parameter: -u = UDP, -p = lokaler-Port, Server-IP, Server-Port
Wenn man einen verÀnderten uboot-loader installiert hat,
dann kann man hier u. a. verschiede Umgebungsvariablen verÀndern.
Wie z. B. die IP-Adresse fĂŒr den TFTP-Server, Baudraten ... uvm.
All diese Werte werden/sind dauerhaft gespeichert.
FĂŒr Freifunker sind diese Einstellungen uninteressant, ich habe diese daher nur kurz erwĂ€hnt.

keine direkte TFTP-Server UnterstĂŒtzung (Hinweis):
Abschließend sei noch kurz angemerkt, dass die GL-iNet Router keine Reparatur ĂŒber einen TFTP-Server unterstĂŒtzen.
Man kann diese also nicht mittels einem TFTP-Server flashen/reparieren (wie es beispielsweise bei zahlreichen TP-Link Routern möglich ist).
Ich hatte dies extra beim Hersteller nachgefragt.
FĂŒr die Reparatur bzw. die Image-Installation kann/sollte man einfach die eben beschriebene Web-OberflĂ€che zu verwenden.

9.  Anschluß am Fritz!Box Gastzugang - Sicherheit erhöhen & PrioritĂ€t festlegen (optional):


Die folgende Dokumentation wurde im Mai 2018 mit einer neuen Fritz!Box 7590 mit aktueller Fritz!OS 06.92 Software erstellt.
Die Dokumentation ist fĂŒr Ă€hnliche Modelle wie die Fritz!Box 7490 usw. ebenso gĂŒltig.

Um die Sicherheit weiter zu erhöhen sollte man den Freifunk Router in ein extra logisch abgetrenntes Netzwerk (VLAN) verlegen.
Bei einem VLAN wird ein einzelnes physisches Netzwerk in verschiedene einzeln getrennte logische Netzwerke geteilt.
Die einzelnen logischen Netze verhalten sich dann so, als wenn diese komplett getrennt aufgebaut sind.
Zugriffe zwischen den einzelnen Netzen sind dann in der Regel nicht (oder nur kontrolliert) möglich.

Bei der Fritz!Box bietet sich hierzu der Gastzugang an.
Der Freifunk-Router erhÀlt dann eine IP-Adresse aus dem
Gast-Subnetz: 192.168.179.0/24.
Dieser Netzwerkbereich ist dann in der Fritz!Box ĂŒber ein VLAN komplett vom normalen
LAN-Subnetz 192.168.178.0/24 getrennt.
Sollte der Freifunk Router dann doch mal eine LĂŒcke aufweisen, dann bleibt das eigene private Netz dahinter trotzdem sicher und fĂŒr Angreifer unerreichbar.

Der Gastzugang muss in der Fritz!Box wie folgt aktiviert werden:

Hier noch einmal als Bild (anklicken zum vergrĂ¶ĂŸern):
Fritz!Box Gastzugang aktivieren/einstellen, mit Freifunk mit VLAN absichern

Wichtig:
Der Gastzugang an der Fritz!Box ist standardmĂ€ĂŸig stark eingeschrĂ€nkt, dieser sperrt erst einmal den Freifunk Zugang komplett, da hier praktisch nur nur Surfen & E-Mail erlaubt ist.
Da der Freifunk-Router in der Regel alle Daten ĂŒber eine VPN-Verbindung zum Community Gateway ĂŒbertrĂ€gt,
muss man hier nun die vorhanden Listen in der Fritz!Box so anpassen, das ein VPN-Zugriff wieder möglich ist:

Hier noch einmal als Bild (anklicken zum vergrĂ¶ĂŸern):
Fritz!Box Filter Listen Netzwerkanwendung (Regeln/Filter) hinzufĂŒgen - Freifunk

Im nĂ€chsten Schritt wird nun zunĂ€chst ein neuer Name fĂŒr die Netzwerkanwendung abgefragt:

Hinweis 1: Der Name sollte möglichst keine Leerzeichen enthalten und auch spÀter nicht weiter geÀndert werden. Hier ist ein kleiner Bug in der Fritz!Box (Fritz!OS 06.92).
Ändert man den Namen spĂ€ter, dann kann es passieren das man die Netzwerkanwendung (den selbst angelegten Filter) nicht wieder löschen kann (ist mir beim Testen aufgefallen).
Ein Löschen war nur dann wieder möglich, wenn man den ursprĂŒnglichen Namen wieder hergestellt hatte, ggf. hilft auch ein Werksreset der Fritz!Box (letzteres habe ich nicht getestet).

Hinweis 2: Meiner Meinung nach ist der Hilfe-Text der Fritz!Box hier total falsch.
Denn da steht, Zitat: '... Geben Sie das Protokoll an, das die Netzwerkverbindung .... verwendet, wenn sie Daten ins Internet sendet ...' an.
Bzw., Zitat: '... Geben Sie an, welche Protokolle und Ports die Netzwerkanwendung verwendet, wenn sie Daten ins Internet sendet. ...'
Normalerweise wĂŒrde man jetzt davon ausgehen, dass man hier die fĂŒr Freifunk benötigten UDP Ports 10000 bis 10010 und bzw. den UDP Port 53 eintragen mĂŒsste.
Das ist aber falsch, denn die Liste ist eine Negativ-Liste (auch wenn dies nicht aus dem Hilfe-Text hervor geht).
Man muss hier also alle Ports eingeben die man nicht benötigt und Ports die man benötigt darf man hier nicht angeben.
Warum schreibt das AVM nur nicht so hin?

Das ganze geschieht in mehreren Schritten:

Hier noch einmal zusammengefasst:
Die TCP Ports sind alle (beliebig) komplett gesperrt.
Die UDP Ports von Port 1 ... 52 sind gesperrt.
Der UDP Port 53 (DNS-Nameserver) bleibt von der Sperrung ausgenommen dieser ist also offen/erlaubt.
Die UDP Ports von 54 ... 9999 sind wieder gesperrt.
Die UDP Ports von 10000 ... 10010 sind von der Sperrung ausgenommen - diese sind fĂŒr die Freifunk-VPN-Verbindung offen/erlaubt.
Die UDP Ports von 10011 ... 65535 (höchster Port) sind wieder gesperrt.

Beachtet dabei, die Netzwerkanwendung die man dem Namen [Freifunk] erstellt hat bedeutet eigentlich 'alles verboten außer Freifunk'.

Hinweis 3:
Welche Ports man freigeben muss hÀngt von der lokalen Community ab.
Die hier im Beispiel freigegebenen UDP Ports 53 & 10000-10010 gelten fĂŒr die Community Freifunk-Saar.
Bei einer anderen Community können diese abweichen.

Hier sind die Schritte noch einmal als Bilderanimation (anklicken zum vergrĂ¶ĂŸern):
Fritz!Box: eigene Filter ergĂ€nzen/einrichten/bearbeiten; TCP & UDP - Port & Protokolle fĂŒr Freifunk anpassen

Die eben angelegte Netzwerkanwendung [Freifunk] wird automatisch in der Liste am Ende hinzugefĂŒgt (siehe Bild):
Fritz!Box: die fertig definierte Freifunk Netzwerkanwendung

Die soeben erstellte Netzwerkanwendung muss man nun dem Gast-Profil zuweisen:

Hier sind die Schritte noch einmal als Bilderanimation (anklicken zum vergrĂ¶ĂŸern):
Fritz!Box: die Freifunk Netzwerkanwendung dem Gast Zugangsprofil zuweisen & die Netzwerkanwendung alles außer Surfen und Mailen löschen/entfernen

Wenn alles geklappt hat sollte der angepasste [Gast] Zugang jetzt so aussehen (siehe Bild):
Fritz!Box der fertig bearbeitete Gast-Zugang sollte so aussehen.

Hier kann man nun noch optional die PrioritÀt so festlegen, sodass das lokale LAN bevorzugt behandelt wird.
Freifunk Zugriffe werden dann nachrangig behandelt.
Eine Drosselung im Freifunk-Router ist dann praktisch nicht mehr nötig.

PrioritÀt anpassen & Neustarten:

Hier sind die Schritte noch einmal als Bilderanimation (anklicken zum vergrĂ¶ĂŸern):
PrioritÀt/Priorisierung/PrioritÀtenÀnderung Freifunk als Hintergrundanwendung & Neustart der Fitz!Box

10.  wichtige Informationen zum GL-AR300M:


Der GL-AR300M ist ein Nachfolger vom GL-AR150.
Der neue Router hat einige Besonderheiten auf die ich hier hinweisen möchte:

📖 wichtige Unterschiede zwischen dem
GL-AR150 und dem GL-AR300M sind:



🛍 GL-AR300M ModellĂŒbersicht (alle Modelle ohne PoE):


Vergleichslink: Zu den GL-AR150 Modellen.

✎ Bootverhalten vom GL-AR300M anpassen
(root-/SSH-Zugriff),
dies gilt fĂŒr alle Versionen mit zwei Flash-Speichern 16 MB Nand & 128 MB Nor:


StandardmĂ€ĂŸig bootet/startet der GL-AR300M immer vom grĂ¶ĂŸeren 128 MB Nor Flash-Speicher (sofern vorhanden).
Viele Firmware-Image Versionen wie z. B. das Freifunk-Image oder das Standard-OpenWrt-Image verwenden aber nur den 16 MB Nand Flash-Speicher.
Diese Firmware wird dann bei einem Neustart nicht automatisch gestartet.
Nach einem Stromausfall oder Routerneustart (z. B. nach einem Update) wĂŒrde der Router nicht wieder von selbst vom 16 MB Nand Flash-Speicher starten.
Gerade bei Freifunk wĂ€re dies nicht wĂŒnschenswert, daher muss man hier etwas handeln.

Das Startverhalten kann man dabei zum GlĂŒck auf verschiedenste Weise anpassen.
Unter anderem startet der Router selbststĂ€ndig vom 16 MB Nand Flash-Speicher, wenn der Start vom 128 MB Nor Flash-Speicher zuvor 3-mal nicht korrekt abgeschlossen wurde (dies ist eine Art fail-save).
Man kann also den Stecker 3-mal nach ca. 2 Sekunden Startzeit ziehen (den Start also immer unterbrechen),
dann wird nach dem 4-ten Start automatisch vom 16 MB Nand Flash-Speicher gestartet.
Auf Dauer ist das natĂŒrlich nicht praktikabel.
Einfacher ist es wenn man den im GerÀt vorhanden Schalter so konfiguriert,
dass dieser festlegt von welchem Flash-Speicher (16 MB Nand oder 128 MB Nor) der Router starten soll.

Um das Starten mit dem Schalter festzulegen muss man folgende Schritte durchfĂŒhren:
  1. Zuerst den Router starten. OpenWrt/LEDE muss bereits laufen.
  2. Dann verbindet man sich mit PuTTY ĂŒber SSH mit dem Router.
    PuTTY Webseite: chiark.greenend.org.uk/~sgtatham/putty/latest.html
    PuTTY.exe Direktlink: the.earth.li/~sgtatham/putty/latest/w32/putty.exe
  3. Wenn Putty gestartet ist gibt man
    bei [Host Name (or IP address)] die IP-Adresse vom Router ein: [192.168.8.1] und
    bei [Port] gibt man [22] (SSH-Protokoll) ein.
    Dann auf [Open] klicken, um die Verbindung zum Router herzustellen.
    Die beim erstmaligen Verbindungsaufbau erscheinende Zertifikatsmeldung einfach mit [Yes] bestÀtigen.
  4. Nun muss man das root-Passwort eingeben.
    Beachtet dabei:
    Das root-Passwort ist das Passwort welches man beim erstmaligen einrichten des Routers vergeben hat.
    wichtiger Hinweis dazu:
    Ändert man spĂ€ter ĂŒber das Webinterface das Passwort, so bleibt das root-Passwort unverĂ€ndert.
    Hat man das Passwort vergessen, dann hilft hier ggf. nur ein kompletter Router-Reset (also 10 Sekunden Reset oder kompletter Neuanfang mittels uboot).
  5. Um die Einstellungen auf den Schalter zu legen muss man nun folgende Befehle in der Shell eingeben:
    $ fw_printenv
    $ fw_setenv boot_dev on
    $ reboot

    Der Router sollte ab sofort wie folgt booten:
    Wenn der Schalter am Router nach links (in Richtung Reset) gestellt ist, dann startet der Router vom 16 MB Nand Flash-Speicher (fĂŒr Freifunk/OpenWrt/LEDE).
    Wenn der Schalter nach rechts (weg vom Reset-Knopf) gestellt ist, dann startet der Router wie ĂŒblich vom 128 MB Nor Flash-Speicher (fĂŒr OpenWrt/Hersteller-Firmware).
    NatĂŒrlich kann immer nur ein Image aktiv sein.

    Die Einstellung kann wie folgt wieder rĂŒckgĂ€ngig gemacht werden:
    $ fw_printenv
    $ fw_setenv boot_dev
    $ reboot
Die passende original Anleitung mit weiteren Varianten & Tipps findet man hier:
http://docs.gl-inet.com/app/ssh/ (auch fĂŒr Linux) und hier
http://docs.gl-inet.com/hardware/ar300m/ (unter dem Punkt  'control which firmware you are booting').
Ich habe hier nur die fĂŒr mich gĂ€ngigste und sinnvollste Varianten zusammenfassend dokumentiert.

📖 weitere Tipps und Hinweise zu Bugs
in Àlteren GL-AR300M Versionen:



Fazit zum GL-AR300M:
Schlussendlich muss man sagen das der GL-AR300M fĂŒr Freifunk wenig neues bietet.
Die etwas etwas schnellere CPU und der grĂ¶ĂŸere RAM-Speicher sind interessant, bringen bei Freifunk aber eher wenig.
Einzig das etwas bessere 2x2 MIMO 300 Mbps WLAN spricht dafĂŒr.
Da der zweite 128 MB Flash-Speicher derzeit nicht fĂŒr Freifunk genutzt wird,
PoE nicht verfĂŒgbar ist und der Konfigurationsaufwand ggf. leicht höher ist,
wĂŒrde ich je nach dem, auch den preiswerteren GL-AR150 nach wie vor fĂŒr Freifunk empfehlen.

11.  wichtige Informationen zum GL-AR750:


Wichtig: Erst seit dem 17.06.2018, bzw. mit Gluon 2017.1.8 wird der GL-AR750 von Freifunk unterstĂŒtzt.
Ihr benötigt also eine ziemlich aktuelle Freifunk Firmware um den Router fĂŒr Freifunk zu verwenden.
Wendet euch bei Bedarf an eure Community.
Ich habe den Router daher noch nicht getestet.

Der GL-AR750 hat folgende Ausstattungsmerkmale:

Was ist Besonders am GL-AR750:

Beachtet hier aber, dass Freifunk im 5 GHz Netz nicht auf allen KanÀlen senden darf.
Im 5 GHz Band haben verschiedene vom Gesetzgeber vorgesehene Dienste immer Vorrang, Stichwort: Dynamic Frequency Selection (DFS).
Der Router muss um Gesetzeskonform zu Funken immer auf andere höhere Dienste achten und ggf. einen automatischen Kanalwechsel (DFS) durchfĂŒhren und/oder die Leistung regulieren. Dazu ist OpenWrt und Gluon derzeit nicht in der Lage. Eine Zertifizierung ist mir hier nicht bekannt.
Daher ist der GL-AR750 derzeit nur fĂŒr Indoor Installationen geeignet.
Auf Grund der nicht direkt austauschbaren Antennen und des höheren Preises wĂŒrde ich derzeit nur bedingt eine Empfehlung aussprechen.

GL-AR750 ModellĂŒbersicht:

GL-AR750 ★★ ca. 50 €:
keine externen Antennen.

GL-AR750 PoE ★★★ ca. 53 €:
keine externen Antennen, PoE Version.

Der Punkt zum GL-AR750 wird demnĂ€chst noch ergĂ€nzt/weiter ĂŒberarbeitet (Stand: 2018-06-25).

12.  Freifunk Router vors Fenster -
der Einbau in ein Outdoor-GehÀuse:


Einen Freifunk Router sollte man bevorzugt draußen im Freien anbringen (sprichwörtlich raus auf die Straße).
Die meisten neueren Fenster haben eine WĂ€rmeisolierung (metallbedampfte Klimascheiben) die Strahlen abfangen.
Und auch in den Fensterrahmen egal ob Holz oder Kunststoff befindet sich einiges an Metall.
Man kann davon ausgehen das sich die Reichweite bei einem Router hinter einer Fensterscheibe in etwa halbiert.

Möchte man den Router noch etwas weiter entfernt aufstellen, dann sollte man den Router mit einem PoE-Adapter (Power over Ethernet) mit Strom versorgen.
Der Strom wird dabei mittels einem Injector in das Netzwerkkabel eingespeist, sodas man zum Aufstellungsort nur ein Netzwerkkabel (Patchkabel) verlegen muss.

Hier ein beispielhafter Aufbau mit einem
TP-Link TL-POE150S PoE Injector:

Das grĂŒne Netzwerkkabel kommt vom DSL-Router, dieses wird an den PoE Injector angeschlossen (hier wird der Strom eingespeist).
Über das weiße Netzwerkkabel (abgehend vom Injector) wird dann neben den Daten auch der Strom an den GL-AR150 Router ĂŒbertragen.
Wichtig: Am Router muss das Kabel am WAN-Port angeschlossen werden.

Hier noch einmal als Bild (anklicken zum vergrĂ¶ĂŸern):
GL-AR150 with TP-Link TL-POE150S PoE Injector

Beachtet bei diesem Aufbau folgende Punkte:

Den Router baut man dann in ein entsprechendes Outdoor-GehÀuse ein:


Hier ist nun meine Teileliste welche ich fĂŒr den Umbau verwendet habe.
So das man einen Überblick erhĂ€lt ob sich das lohnt.
Bei einigen Artikeln habe ich ziemlich ausfĂŒhrlich recherchiert um wirklich gut geeignete Produkte zu finden.
Ich hoffe das hilft euch weiter (falls ihr einen Àhnlichen Nachbau in ErwÀgung zieht).
Anzumerken wÀre vorab, das ich alle Preise extra hoch angesetzt habe.
Beachtet auch, das ihr die hier aufgezÀhlten Artikel nicht immer alle benötigt. Es hÀngt alles von euren Gegebenheiten ab.

folgende Teile werden empfohlen:

ArtikelPreis
GL-AR150-Ext-2 (POE):
Der GL-iNet Router mit PoE UnterstĂŒtzung wird wie oben beschrieben mit Freifunk geflasht.
35 â‚Ź
TP-Link TL-POE150S:
PoE Injector 48V 802.3af zur Spannungsversorgung.
22 â‚Ź
Spelsberg Verbindungsdose Abox-i 100L:
Artikel-Nr. 49091001, IP65, 690V, ca. 14x14x8 cm, aus Polycarbonat, glasfaserverstĂ€rkt (meine Empfehlung).
Das UV- und witterungsbestĂ€ndige Material gewĂ€hrleistet ein hohes Maß an Sicherheit. Selbst bei starker Beanspruchung wird die Schutzart nicht beeintrĂ€chtigt.

Andere einfache GehĂ€use Varianten aus Polystyrol (wie z. B. die Spelsberg Verbindungsdose Abox 100-L - Artikel-Nr. 81091001
oder einfache Tupperdosen/Brotdosen) sollte man im Außenbereich unbedingt meiden, da diese nicht WitterungsbestĂ€ndig sind.
An den 5 â‚Ź fĂŒr das bessere Modell sollte man daher lieber nicht sparen.

Die hier vorgestellte Dose ist nicht immer perfekt. Wenn man z. B. kein Keystone-Modul verbaut, dann kann man durchaus eine viel kleinere Dose verwenden.
Bei Bedarf kann man sich ĂŒber den Produktfinder etwas passendes heraussuchen.
Alternativ sind auch die folgenden Suchworte hilfreich: Abzweigkasten Verbindungsdose Kabelabzweigkasten.
Wer Platz und Ideen hat, der kann den Router auch völlig anders verbauen.
Anbieten wĂŒrde sich z. B. auch ein Vogelhaus.

bei den Outdoor GehÀusen gibt es verschiedene Schutz-Klassifizierungen (hier nur die wichtigsten):

die Klasse bedeutet Schutz gegen (zweite Ziffer):
IP64 - allseitiges Spritzwasser
IP65 - Strahlwasser aus allen Richtungen
IP66 - starkes Strahlwasser
IP67 - zeitweiliges Untertauchen
IP68 - dauerhaftes Untertauchen
FĂŒr Freifunk sind diese alle gleich gut geeignet.

Viel wichtiger ist die UV-BestÀndigkeit des GehÀuses bei dauerhafter Sonneneinstrahlung.
Sollte diese nicht gegeben sein, dann entstehen spÀter möglicherweise Undichtigkeiten (Risse).
16 €
LogiLinkÂź SMA 7 dBi WLAN Antenne:
Artikel-Nr. WL0036A, EAN: 4052792006926, 2.4 GHz, 7 dBi Omni-directional, SMA-Anschluss (male reverse connector, R/P SMA PLUG),
Abstrahl Winkel: 360Âș Horizontal (H-Plane/rundherum) und ca. 20Âș - 25Âș Vertikal (E-Plan/oben+unten),
Maße: 28,63x1,35 cm, Temperatur: -10Âș bis +55Âș.
Hinweis: Diese Antenne ist keine spezielle Outdoor-Antenne!
Die Antenne sollte man am besten zusĂ€tzlich vor UV Strahlung & weiteren UmwelteinflĂŒssen schĂŒtzen.
Beispielsweise mit einem extra ĂŒbergestĂŒlpten Schlauch.

NatĂŒrlich kann man hier auch verschiedenste andere zum Standort passende Antennen mit SMA-Anschluss verwenden.
14 â‚Ź
Kabelverschraubung M20 x 1,5 - Inhalt 10 StĂŒck:
Die von mir empfohlene LogiLinkÂź Antenne passt sehr knapp in eine M20 x 1,5 Kabelverschraubung rein.
Ich musste allerdings bei der Verschraubung die Kappe minimal mit einer Rundfeile passend feilen, da die Öffnung hier nur ca. 12,5 mm betrĂ€gt.
In der Box kann man anschließend das Knickgelenk der Antenne noch problemlos knicken
und den Router so jederzeit nachtrĂ€glich in der Box an- und abschrauben (ĂŒber die Mutter am Ende der Antenne).
Die Antenne kann also immer im GehÀuse verbleiben.

was bedeutet eigentlich M20 x 1,5?

Die M20 bedeutet 20 mm MuttergrĂ¶ĂŸe - so groß muss das Loch im GehĂ€use sein um die Verschraubung zu befestigen.
Das Kabel welches man durchfĂŒhren will muss dabei mindestens 5 mm kleiner sein, da noch der Rand mit dem Gewinde hinzukommt.
Bei einer M20 Verschraubung ist demnach die Öffnung höchstens 15 mm groß.
ZusĂ€tzlich wird noch ein Gummi-Ring (eine Dichtung) eingelegt, wodurch sich die GrĂ¶ĂŸe des Innendurchmessers noch einmal verringert.
Bei mir wurden 2 Gummi-Ringe zur Auswahl mitgeliefert, der eine verkleinert die Öffnung auf ca. 13 mm, der andere auf ca. 9 mm.
Die 13 bzw. 9 mm entsprechen somit in etwa der maximalen KabelgrĂ¶ĂŸe welche man mit einer M20 Verschraubung optimal befestigen kann.
Kleinere Kabel kann man natĂŒrlich immer verwenden.

Die 1,5 gibt an um wie viele Millimeter sich die Verschraubung je Umdrehung zusÀtzlich nochmals verkleinert. In dem Fall um 1,5 mm pro Drehung.
Nach wenigen Drehungen ist die KabeldurchfĂŒhrung dann z. B. nur noch etwa 10 mm groß (mit dem grĂ¶ĂŸeren 13 mm Gummi-Ring).

Daher kann man die von mir vorgeschlagene LogiLinkÂź Antenne (mit ca. 1,3 cm Durchmesser) hier perfekt verschrauben.

Durch eine M20 x 1,5 Verschraubung passt durchaus auch ein fertiges Netzwerkkabel mit fest angecrimpten RJ45-Stecker.
Man muss hier aber die Verschraubung an einigen Stellen minimal mit einer Feile bearbeiten.
Weiterhin kann es sein, das ein ggf. vorhandener Rasthelebschutz ĂŒber der Nase entsprechend entfernt oder gekĂŒrzt werden muss.
Und nicht zuletzt muss der dicht Gummi-Ring sofern man diesen verwenden will eingeschnitten werden.
Trotz alledem kann man die M20 x 1,5er Verschraubungen durchaus fĂŒr RJ45 DurchfĂŒhrungen verwenden, wenn es sich nur um wenige AnschlĂŒsse handelt.

Die grĂ¶ĂŸeren M25 x 1,5er Verschraubungen sind fĂŒr Kabel mit RJ45-Stecker weniger zu empfehlen, da diese viel zu groß sind.

Kabelverschraubungen aus Metall sollte man möglichst nicht verwenden, da diese das WLAN-Signal total blockieren.
Insbesondere die WLAN-Antenne sollte man mit einer Plastik-Verschraubung fixieren.
6 â‚Ź
feldkonfektionierbarer RJ45-Stecker [1] [2] [3]:
Will man den Router mit einem Verlegekabel (ohne RJ45-Stecker) anschließen, dann verwendet man dazu am besten einen feldkonfektionierbaren RJ45-Stecker.
Die Verkabelung ist einfach und fast ohne Werkzeug zu bewerkstelligen.

Der Stecker wird dabei wie folgt mit dem Kabel verbunden:
Videolink 1: youtube.com/watch?v=KPzjvRFM4xc
Videolink 2: youtube.com/watch?v=_mZr5P7KfyU
Videolink 3: youtube.com/watch?v=Kth6BvkkQ0I

Wichtig: Die Stecker sind in der Regel relativ groß (deutlich lĂ€nger als normale Netzwerkstecker), daher habe ich mich fĂŒr ein RJ45 Keystone Modul entschieden.
9 â‚Ź
Alternative zu dem RJ45-Stecker:
RJ45 Keystone Modul Cat 6 Jack:
Will man den Router mit einem Verlegekabel (ohne RJ45-Stecker) anschließen, dann kann man hierzu auch ein Keystone-Modul zu verwenden.
Die Verkabelung ist hier sehr einfach und fast ohne Werkzeug zu bewerkstelligen.

Das Modul wird dabei wie folgt mit dem Kabel verbunden:
Videolink 4: youtube.com/watch?v=93p67KvNtq0
Videolink 5: youtube.com/watch?v=59CYjjt6d1c
5 â‚Ź
15 cm Patchkabel Cat 7 [1] [2]:
Die Verbindung zwischen dem Keystone-Modul und dem Router wird dann im Anschluss einfach mit einem möglichst kurzem Patchkabel hergestellt.
Das Kabel sollte Cat 6 oder Cat 7 entsprechen.
2 â‚Ź
PE Netzwerkkabel:
PUR Netzwerkkabel:
Outdoor Netzwerkkabel Hinweise:
Möchte man den Router Outdoor installieren, dann sollte man möglichst keine normalen Patchkabel verwenden, da diese nicht UV-bestÀndig (Wetterfest) sind.
Auch die meist orangen Verlegekabel sind nicht fĂŒr den dauerhaften Außeneinsatz geeignet,
da der Betriebstemperaturbereich hier meist nur von -20°C bis +60°C spezifiziert ist.
Vor allem Temperaturen unter -20°C können das Material dauerhaft beschÀdigen.

Daher sollte man hier möglichst spezielle Netzwerkkabel/Patchkabel/Verlegekabel verwenden, die fĂŒr den Außenbereich bzw. Industrieeinsatz geeignet sind.
Der Betriebstemperaturbereich ist hier meist grĂ¶ĂŸer z. B. von -40°C bis +70°C spezifiziert.
Weiterhin haben diese Outdoor-Kabel in der Regel eine spezielle Ummantelung (wie z. B. einen PE Mantel oder PUR Gummi Mantel)
der zusĂ€tzlich vor UV-Strahlung, Wasser usw. schĂŒtzt. Ggf. ist sogar eine Erdverlegung möglich.

Kabel Mantel Varianten:

PVC ★ = Polyvinylchlorid (nur Indoor geeignet), verschiedenfarbige Kabel sind möglich,
wird meistens fĂŒr die gĂ€ngigen normalen Netzwerkkabel verwendet, nur bis -20°C KĂ€ltebestĂ€ndig, wird unter dem Gefrierpunkt spröde und schlagempfindlich,
enthĂ€lt oft Weichmacher, schwer brennbar, erzeugt beim Verbrennen giftige Gase,
daher werden in der Regel Zusatzstoffe mit beigemischt um die WiderstandsfÀhigkeit gegen Feuer positiv zu beeinflussen.

typische PVC-Kabelkennzeichen:
FR (Flame Retardant) = kennzeichnet flammwidriges Kabel.
ZH (Zero Halogen),
OH (nO Halogen),
HF (Hakogen Free),
LS  (Low Smoke) = kennzeichnen Kabel mit einer geringen Rauchentwicklung.
NC (No Corrosive) = das Kabel erzeugt keine korrosiven Brandgase.

PE ★★★ = Polyethylen (geeignet fĂŒr direkte Erdverlegung), meist schwarze Kabel,
gute elektrische Isolationseigenschaften, hohe ZĂ€higkeit und Reißdehnung, chemisch bestĂ€ndig gegenĂŒber vielen Ölen, Fetten, SĂ€uren und Basen,
sehr geringe Wasseraufnahme, schwimmt im Wasser.
PE alleine ist brennbar und nicht witterungsbestĂ€ndig, daher werden Flammschutzmittel und UV-Absorber (meist Ruß) als Zusatzstoff hinzugefĂŒgt,
um die WiderstandsfĂ€higkeit gegen Feuer und WitterungseinflĂŒsse positiv zu beeinflussen.

PUR ★★★★★ = Polyurethan (geeignet fĂŒr den Außenbereich, nicht geeignet fĂŒr die direkte Erdverlegung), oft rote Kabel,
gummielastisch, kratzfest, abriebfest, gute SchlagzĂ€higkeit, gute Kerbfestigkeit (das Ein- und Weiterreißen wird verhindert),
bestĂ€ndig gegen mineralische Öle, UV- und Ozon bestĂ€ndig, bestĂ€ndig gegen eine Vielzahl von Lösungsmitteln, bestĂ€ndig gegen Seewasser (fĂŒr KĂŒstengebiete),
flexible Temperaturanwendungsbereiche und schwer entflammbar.
Bei dauerhaft tropischen Klima oder lÀngerer Lagerung in warmen Wasser, kann auf Grund von chemischen Reaktionen ein Abbau der Festigkeit stattfinden.
Daher sollte man PUR Kabel nicht direkt in der Erde verlegen.
Abgesehen von der Erdverlegung sind Outdoor-Kabel mit PUR Außenmantel sehr empfehlenswert.

Beachtet dabei, dass ein Outdoor-Kabel oft deutlich dicker als ein herkömmliches Netzwerkkabel ist (meist ab 8.4 mm Kabeldurchmesser).

Ein Qualitativ hochwertiges Netzwerkkabel erkennt man an folgenden Standards:
  • Cat 7 bzw. Klasse F (bestimmt die Kategorie/Netzwerkklasse)
  • S/FTP (Abschirmung)
  • AWG23 (je kleiner die Zahl ist, um so dicker/besser ist der Leiter).
Insbesondere fĂŒr PoE empfehle ich hochwertige Cat 7 S/FTP AWG23 Netzwerkkabel.
Summe gerundet:100 â‚Ź

Lohnt sich das nun?
Ich meine ja, auch wenn die Kosten weit ĂŒber einem einfachen Outdoor fĂ€higen Router liegen.
Denn fĂŒr mich zĂ€hlt insbesondere (meine Meinung):

Montage Anleitung in Bildern:
Outdoor Aufbau
  1. Die zwei vorgestanzten M20 Öffnungen am besten mit einem schmalen spitzen Schraubendreher, StĂŒck fĂŒr StĂŒck am Rand durchbrechen (das geht meiner Meinung nach am besten). Verwendet hier am besten keine Bohrer oder Cuttermesser (das geht nicht so gut und die Verletzungsgefahr ist hier viel höher).
  2. Die Kabelverschraubungen anbringen und den Router ĂŒber das Knickgelenk anbringen.
  3. Outdoor Kabel verlegen (sofern nötig). Ich habe ĂŒber 80 Meter PE Kabel zu einem Outdoor Mast verlegt.
    Beachtenswert dabei ist: Der TP-Link TL-PoE150S Single-Port PoE Injector versorgt den Router trotz der 80 Meter langen Zuleitung problemlos mit Strom und Daten. Ich hatte hier mit Problemen auf Grund der langen Leitung gerechnet, klappt aber 😊 Super.

Outdoor Aufbau
  1. Das GehÀuse muss man unbedingt unten mehrfach anbohren. Ich habe hierzu einen 4 mm Boher verwendet. Der Lochabstand betrÀgt bei mir ca. 2,5 cm (siehe Bild oben links).
  2. Beim Verlegen der ca. 30 Meter Kabel im Outdoor Bereich half mir die Feuerwehr und der Bauhof. Der Router hÀngt nun in ca. 5-6 Meter Höhe an einem Mast in Sichtweite der 2 Bahnhofgleise.
  3. Das untere linke Bild zeigt die Verkabelung mit dem Keystone-Modul (der Deckel ist hier noch nicht verschraubt).
  4. Das untere rechte Bild zeigt die Endversion. Über die Antenne wurde dabei noch eine Schaumstoffisolierung geschoben. Diese wurde mit einem Kabelbinder fixiert um zusĂ€tzlichen UV-Schutz zu gewĂ€hrleisten.

Warum man den Umbau vorziehen sollte:

NatĂŒrlich könnte man hierfĂŒr gleich einen OutdoorfĂ€higen Router wie z. B. eine Ubiquiti PicoStation, Ubiquiti NanoStation oder z. B. einen TP-Link CPE210 verwenden.
Die GerÀte haben aber teilweise entscheidende Nachteile.

gegen eine Ubiquiti PicoStation/NanoStation spricht folgendes: gegen den TP-Link CPE210 spricht nicht ganz so viel, aber dennoch sollte man folgendes beachten:

Auch sonst gibt es praktisch wenige weitere bezahlbare Outdoor Router die OpenWrt bzw. Freifunk direkt unterstĂŒtzen.

Einfacher ist es daher einen besser ausgestatteten
GL-iNet GL-AR150 oder GL-AR300M Router zu kaufen - denn diese gehen immer!
Der GL.iNet Router wird dann wie oben vorgeschlagen in ein geeignetes OutdoorgehÀuse verbaut.
Auf Grund der sehr kleinen GrĂ¶ĂŸe ist ein Einbau auch deutlich leichter zu bewerkstelligen als z. B. bei einem TL-WR841N/ND oder TL-WR1043N/ND.

zum Schluss noch ein paar wichtige Montage Tipps:
Der Router sollte unten zwingend etwas offen sein.
Es reicht völlig wenn das GehÀuse dicht von oben ist.
Die Elektronik sollte sich dabei wie unter einer Glocke befinden die etwa 3-4 cm ĂŒbersteht.
Denn Kondenswasser (Schwitzwasser) ist im Winter (in der kalten Jahreszeit) unvermeidlich.

⚠ Wichtig: Das GehĂ€use nicht abdichten!

Denn ein Versuch eines 100 % Abdichtens fĂŒhrt zu BehĂ€ltern, die zwar Wasser hinein, aber nicht wieder herauslassen.
Oder um eine alte Geocacherweisheit zu zitieren: TĂŒten halten Dosen feucht und schleimig.
Das ist also wie mit dreifachverglasten fassadengedĂ€mmten NiedrigenergiehĂ€usern. Da schimmelt es oft. Zugige HĂŒtten sind dagegen fast immer trocken.
Und nicht zuletzt auch die Telekom-VerteilerkĂ€sten auf der Straße, wie auch Outdoor-Router anderer Hersteller, all diese sind unten mehr oder weniger leicht offen.

Ein zukleben/abdichten des GehÀuses sollte man also unbedingt vermeiden. Egal welchen Kleber man auch verwendet, irgendwann mit der Zeit wird dieser porös und undicht.
Auch das einlegen von saugfĂ€higem Material bringt nichts. Denn das saugt sich nur voll und sorgt dann fĂŒr konstante 100% Luftfeuchtigkeit, wo die Korrosion dann erst recht richtig zuschlagen kann.

Man sollte daher am GehĂ€useboden in mindestens in zwei Ecken mehrere ca. 2-4 mm große Löcher bohren,
sodass etwas Luftdurchzug möglich ist und ggf. eingetretenes Wasser wieder heraus kann.

GrĂ¶ĂŸere Undichtigkeiten könnte man evtl. (nur wenn es nicht anders geht) mit einem Gießharz abdichten in dem man den Bereich großzĂŒgig ausgießt.
Den Router könnte man vorher in eine PlastiktĂŒte verpacken so das dieser bei Bedarf unbeschĂ€digt bleibt.
Videolink: youtube.com/watch?v=YGNM73XdV6s

Nur so als Tipp:
Am einfachsten ist es wenn man die Antenne unten aus dem GehĂ€use herausfĂŒhrt,
denn dann ist oben alles automatisch dicht.

Anfangs fragte ich mich aber, ob eine nach unten ausgerichtete Antenne die Polarisierung und somit die Leistung negativ verÀndern könnte.
Nach einiger Recherche (man findet hier wenig brauchbare Informationen) kam ich zu dem Ergebnis das dies nicht stört.
Die genaue BegrĂŒndung findet ihr im nĂ€chsten Kasten.

13.  WLAN Antennen optimal ausrichten:


✎ Polarisierung & Antennenausrichtung:

Eine nach nach oben oder unten ausgerichtete Antenne entspricht immer einer vertikalen Ausrichtung,
denn bei einer horizontalen Ausrichtung wird ja auch nicht weiter berĂŒcksichtigt wird, ob die Antenne nach links oder rechts (bzw. nach vorn oder hinten) zeigt.

Da Handys, Tablets usw. meist eine vertikal ausgerichtete PolaritÀt verwenden, sollte man mindestens eine Antenne möglichst senkrecht nach oben oder nach unten ausrichten.
Also so:
                     _______
       |            (:ROUTER)
    ___|___             |
   (:ROUTER)  oder      |

mehrere Antennen optimal ausrichten:

Hat man einen Router mit mehreren Antennen, dann sollte also möglichst eine Antenne nach oben oder unten zeigen.
Wie sollte man aber nun die anderen Antennen ausrichten?
Googelt man danach im Internet, dann steht dazu ĂŒberall etwas anderes.
Ich versuche hier mal das wichtigste kurz zusammengefasst darzulegen (Stand 2018):

Verwendet der Router noch den Ă€lteren Standard 802.11b/g (Diversity = automatische Wahl der besten Antenne),
dann sollten alle Antennen in ein und die selbe Richtung zeigen, also z. B. alle parallel ausgerichtet nach oben/unten.
Also so:
   |       |        |   |   |
   |_______|        |___|___|
   (:ROUTER)  oder  (:ROUTER)

Ab dem aktuellen Standard 802.11n/ac
(MIMO = mehrere Datenströme ĂŒber mehrere Antennen) sollte man, wenn mehrere Antennen vorhanden sind, diese leicht unterschiedlich polarisieren.
Denn dies gibt bessere Differenzen zwischen den Signalen und damit bessere Datenraten (zumindests theoretisch, in der Praxis können sich durchaus Reflektionen und durch die Ausbreitungscharakteristik Änderungen ergeben).

Bei 2 Antennen z. B. so ausrichten:
Eine senkrecht nach oben & die andere 45°/90° nach links oder rechts.
Oder eine 45° nach links & die andere 45° nach rechts.
   |        /      \         /
   |_______/        \_______/
   (:ROUTER)  oder  (:ROUTER)

Bei 3 Antennen: z. B. so ausrichten:
Eine 45° nach links, eine senkrecht nach oben/unten und eine 45° nach rechts.
Oder man lĂ€sst alle Antennen wo anders hin zeigen: z. B. nach oben/unten, links/rechts und vorne/hinten.
  \    |    /      \    |
   \___|___/        \___|___ ___
   (:ROUTER)  oder  (:ROUTER)

NatĂŒrlich sollte man die Abstrahlrichtung jeder einzelnen Antenne und die örtlichen Gegebenheiten beim Ausrichten entsprechend mit berĂŒcksichtigen.

Empfehlung der Antennenausrichtung bei neuen Freifunk Routern:
Aktuelle Freifunk Communitys nutzen meines Wissens den Standard 802.11b nicht mehr.
Hier wird nur der Standard 802.11g (da weit verbreitet) und der aktuelle Standard 802.11n/ac (MIMO) gleichzeitig verwendet.
Man muss hier nun eine Entscheidung treffen wie man die Antennen ausrichten sollte.
Tendenziell wĂŒrde ich diese hier nach dem neueren Standard 802.11n/ac (MIMO) ausrichten.
Das bedeutet das man alle Antennen leicht unterschiedlich ausrichten sollte (wenn der Router mehrere Antennen hat).
Vereinfacht könnte man auch sagen, jede Antenne steht fĂŒr einen separaten Client (separaten Datenstrom).
Eine unterschiedliche Ausrichtung der Antennen kann somit die Abdeckung erweitern und den Datendurchsatz erhöhen.

Zur Befestigung vor Ort benötigt man ggf. noch entsprechende Kabelbinder, Haken, Rohschellen bei einer Mastbefestigung usw.
Je nach dem wie man den Router befestigen will.

Zuletzt noch der Tipp:
Wer Kreativ ist tarnt den Router als Blumentopf, Vogelhaus o. À.
Gern könnt ihr mir Bilder, Links u. À. von euren Projekten zusenden.

Der Router zur Dokumentation ist am geplanten Standort online.
Es wurde nur der Name des Routers an den neuen Standort angepasst.
Bisher lÀuft der Router sehr gut.
Der Router deckt hier nun den linken Bahnhofsvorplatz und das dahinter liegende Bahn-Gleis 1 halb und das Bahn-Gleis 2 fast vollstÀndig ab.
So das nun Zug oder Busreisende sich immer ĂŒber den Verkehr entsprechend informieren können.
Der Router ist dazu parallel vom angrenzenden Ärztehaus und vom angrenzenden Netto Markt ebenso erreichbar.
Verschiedene Anwohner aus der NĂ€he können den Zugang natĂŒrlich ebenso nutzen.

Update:
Beispielrouter GL-AR300M


weitere Details zum
GL-AR150/GL-AR300M Router:
wikidevi.com/wiki/GL.iNet_GL-AR150
wikidevi.com/wiki/GL.iNet_GL-AR300M
ausfĂŒhrliche Platinenanalyse, wichtige Informationen fĂŒr Bastler GL-AR150:allaboutcircuits.com/news/teardown-tuesday-mini-network-router/
OpenWrt Seite fĂŒr
den GL.iNet GL-AR150:
openwrt.org/toh/hwdata/gl.inet/gl.inet_gl-ar150
OpenWrt Seite fĂŒr
den GL.iNet GL-AR300M:
openwrt.org/toh/hwdata/gl.inet/gl.inet_gl-ar300m
original Hersteller Webseite:gl-inet.com
Hilfreiches Hersteller-Forum bei
weiteren Fragen zum Router:
forum.gl-inet.com
Antennen-Shop mit wichtigen Tipps:brennpunkt-srl.de
MIMO brauche ich das?:www.elektronik-kompendium.de/sites/net/1102071.htm
Vertriebspartner:minirouter.de, info@minirouter.de
weitere Freifunk Tipps:ctaas.de/freifunk.htm
Beispiel Router von der Dokumentation: mgmt.saar.freifunk.net/hopglass/

❑  abschließende Hinweise:


Ich betreue derzeit ĂŒber 13 Freifunk-Router teilweise untereinander vermesht, an ĂŒber 5 verschieden Standorten, dort jeweils mit eigenem DSL-Anschluss, parallel dazu steht mir noch ein mobiler Router fĂŒr Unterwegs zur VerfĂŒgung.
Der mobile Router wird bei Bedarf ĂŒber einen 3G/4G/UMTS/LTE Stick (OÂČ-Free-Tarif) versorgt. Im Freifunk-Netzwerk sind dann auch wenn die 1 MBit/s Drossel vom OÂČ-Free-Tarif greift immer noch problemlos Downloads & Uploads mit ca. 800 kBit/s möglich, up & down ist dabei gleich schnell.
Die Nutzung der Anleitung erfolgt auf eigene Gefahr, fĂŒr jegliche SchĂ€den wird keine Garantie/Haftung ĂŒbernommen!
IP-Adressen, E-Mailadressen, Namen u. Ă€. wurden fĂŒr die Dokumentation geĂ€ndert, hacken ist also zwecklos.
Die Dokumentation entstand aus verschiedenen Tests, sowie produktiven Installationen. Diese Anleitung stellt somit eine Zusammenfassung wichtiger und empfohlener Schritte dar.
Bevor Sie eventuell Fragen stellen bitte ich sie die Dokumentation komplett zu lesen. Hinweise auf Fehler, Anregungen, Danksagungen oder Àhnliches sind immer willkommen.

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