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freifunk : seid frei : funkt frei

Netgear Nighthawk AC1200 WiFi Router Modell R6120 mit Freifunk flashen (Dualband Router 2.4 & 5 GHz).

Stand: 2021-07-23

Nr. Freifunk Handbuch Inhalt:
1 Netgear Nighthawk AC1200/R6120 - Technische Daten.
Oder warum der Router fĂŒr Freifunk/OpenWrt empfehlenswert ist.
2 Original-Firmware fĂŒr den Netgear R6120 herunterladen
3 Freifunk-Firmware fĂŒr den Netgear R6120 herunterladen
4 Flash Vorbereitungen treffen
5 Router Grundkonfiguration
6 Original-Firmware vom Netgear R6120 aktualisieren (optional/empfohlen)
7 Netgear R6120 Router Freifunk Firmware installieren
8 Freifunk Grundeinrichtung
9 Freifunk Router Tipps (wie man den Router anschließt)
10 Netgear Nighthawk AC1200/R6120 - Original-Firmware wiederherstellen (debrick/Reparatur) und OpenWrt Installation


Links zu Beispielroutern aus der Dokumentation:
calo-three5   (Knotenstatistik/Grafana)   - FreifunkSaar - in Betrieb seit ĂŒber 2 Jahren.
calo-Netgear-R6120   (Knotenstatistik/Grafana)   - FreifunkSaar - in Betreib seit 07/2021

1. Netgear Nighthawk AC1200/R6120 technische Daten



Warum der Router fĂŒr OpenWrt/Freifunk empfehlenswert ist:


2. Original-Firmware fĂŒr den Netgear R6120 herunterladen



Ladet hier zunÀchst die aktuelle originale Firmware herunter:
www.netgear.de/home/products/networking/wifi-routers/R6120.aspx

Direktlink zur original Firmware V1.0.0.76 (Direktlink):
www.downloads.netgear.com/files/GDC/R6120/R6120_V1.0.0.76.zip

Die Firmware benötigt ihr fĂŒr ein Upgrade der vorhandenen Firmware (Details siehe Punkt 6) oder fĂŒr eine Router-Reparatur (debrick) um die original Firmware wiederherzustellen.

3. Freifunk-Firmware fĂŒr den Netgear R6120 herunterladen



Ladet nun die fĂŒr
eure Freifunk Community gĂŒltige Firmware herunter.
Hier findet ihr Beispielsweise die Links fĂŒr Freifunk Saar:

Allgemeine Informationen zur Installation findest Du auch hier:
saar.freifunk.net/firmware/

Wichtig: FĂŒr den Netgear R6120 Router benötigt ihr fĂŒr die Erstinstallation zwingend eine Firmware aus dem factory Ordner.
Eine Firmware aus dem sysupgrade Ordner wird nur verwendet, wenn bereits eine Freifunk-Firmware bereits vorhanden war bzw.,
wenn der Router bereits anderweitig mit einer vergleichbaren OpenWRT Software eingerichtet war.
Gerade letzteres sollte beim Netgear R6120 nicht der Fall sein, es sei denn ihr hattet den Router selbst schon anderweitig in Verwendung.
Aus SicherheitsgrĂŒnden (damit alles reibungslos ablĂ€uft) wird die Installation der Freifunk Software nur ĂŒber die original Hersteller Firmware empfohlen.
Wie man die originale Router-Firmware wiederherstellen kann wird hier noch genauer beschrieben.

Ladet also hier aus dem factory Unterordner die Firmware mit dem Namen: gluon-ffsaar-1.10.1-netgear-r6120.img herunter:
mgmt.saar.freifunk.net/firmware/stable/

Beachtet dabei, das sich die Version jederzeit Àndern kann (entsprechend anpassen).

Direktlink fĂŒr die Freifunk-Saar Community:
mgmt.saar.freifunk.net/firmware/stable/factory/gluon-ffsaar-1.10.1-netgear-r6120.img

SHA3-256 Checksumme fĂŒr die Version 1.10.1 zum Vergleich:
611300e9dc90ec174e1c2f3a16f29521
29efa2cc9510e67d6cbbf209e36e286f
*gluon-ffsaar-1.10.1-netgear-r6120.img


Freifunk Saar - facrory Firmware download Server

4. Flash Vorbereitungen treffen



Verbindet nun den Netgear R6120 Router ĂŒber einen beliebigen schwarzen LAN-Port (1-4) direkt mit dem PC.
Verwendet hier nicht den blauen WAN-Port.

Der Router selbst verteilt ĂŒber DHCP automatisch IP-Adressen an verbundene Computer/EndgerĂ€te.
Stellt daher sicher das ihr hier sowohl die IP-Adresse als auch den DNS-Server auf automatisch beziehen eingestellt habt.

Der Router selbst erhĂ€lt standardmĂ€ĂŸig die IP-Adresse: 192.168.1.1
Der PC (das erste verbundene GerÀt) erhÀlt aus dem passenden Subnetz entsprechend die IP-Adresse: 192.168.1.2

5. Router Grundkonfiguration



Klickt nun die nachfolgenden Schritte wie folgt durch:

Ruft die Konfigurationsseite vom Router in einem Webbrowser auf und bestĂ€tigt die [Allgemeinen GeschĂ€ftsbedinungen fĂŒr NETGEAR Services] durch einen Klick auf [Ich stimme zu].
Freifunk Saar - facrory Firmware download Server

Konfigurieren der Internetverbindung:
Hier bitte [(‱) Nein, ich möchte die Internetverbindung selbst konfigurieren] auswĂ€hlen und mit [Weiter] bestĂ€tigen.
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Den Hinweis: [Zum Konfigurieren der Internetverbindung ist Erfahrung mit Netzwerken erforderlich. Sind Sie sicher?] mit [OK] bestÀtigen.
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Im nÀchsten Schritt muss man entsprechende Administrator-Kontoeinstellungen festlegen.
Vergebt hier ein Passwort fĂŒr den Administrator/Benutzer der folgenden Namen trĂ€gt: admin
Wichtig: Das Passwort wird gleich nochmal benötigt! Das Passwort solltet ihr euch also aufschreiben oder merken.
Das gilt ĂŒbrigens auch, wenn ihr den Router gleich mit Freifunk bespielen wollt.

WĂ€hlt nun weiterhin zwei verschiedene Sicherheitsabfragen aus und fĂŒllt diese ggf. mit Antworten.
Ich trage da immer nur zufÀllige Zeichen ein, ich vergesse das admin Passwort nicht.

Übernehmt die Daten dann mit [Weiter].
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Im nĂ€chsten Schritt mĂŒsst ihr euch mit eueren soeben angegebenen Daten anmelden/authentifizieren:
Benutzername: admin
Passwort: *******
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Endlich im Router eingeloggt.
Oben rechts sieht man die [Version der Router-Firmware], hier bei mir ist es die Version: V1.0.0.48.
Diese Version ist ziemlich typisch fĂŒr neu gelieferte Router.
Wer will kann jetzt direkt die Freifunk-Firmware flashen.

6. Original-Firmware vom Netgear R6120 aktualisieren (optional/empfohlen)



Ich selbst flashe grundsĂ€tzlich immer zuerst einmalig eine aktuelle Version der Hersteller Original-Firmware, um ggf. interne Radio-Optimierungen mitzunehmen.
Mit 'radio' (englisch) meine ich dabei die separaten Sendeeinheiten fĂŒr das WLAN im 2.4 & 5 GHz Band.
Manchmal haben diese Sendeeinheiten/WLAN-Bandspezifisch eine eigene separate Firmware die nicht zwingend durch OpenWrt aktualisiert wird,
da deren Aufbau ggf. Herstellerspezifisch/Lizenzrechtlich geschĂŒtzt ist.
Daher installiere ich immer zuerst eine aktuelle Firmware (sofern vorhanden).
In wie weit diese Prozedur bei diesem Router wirklich notwendig ist kann ich zu 100 % nicht beantworten (schaden tut es aber auch nicht).
Erst danach flashe ich die Freifunk-Firmware. Ihr könnt das aber fĂŒr euch selbst entscheiden und ggf. diesen Punkt ĂŒberspringen.

Wechselt hier also auf den Karteireiter/MenĂŒpunkt [ERWEITERT].
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Klickt hier links auf den MenĂŒpunkt [Administration] und anschließend auf [Firmware-Update].
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Im nĂ€chsten Schritt wĂ€hlt man ĂŒber die SchaltflĂ€che [Durchsuchen] die aktuellste Firmware fĂŒr den Netgear R6120 Router aus.
In meinem Fall war dies die Version: R6120_V1.0.0.76.img.
BestÀtigt die Aktualisierung durch klicken auf den Button [Hochladen].
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BestÀtigt im nÀchsten Schritt die Meldung: [Weiter? Alle bestehenden Internetverbindungen werden beendet.] mit einem Klick auf [OK].
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Erst duch einen weiteren Klick auf die SchaltflĂ€che [Übernehmen], wird der eigentliche Flashvorgang initiiert.

Wichtig: Den Flashvorgang darf man nicht unterbrechen!
Schalten Sie wÀhrend des Flashvorgangs nicht den Strom aus und betÀtigen Sie nicht die Reset-Taste.
Denn beides kann den Router bricken, also ggf. in einen defekten Zustand versetzen.
In der Mitte des Bildschirms ist wÀhrend des Flashvorgangs ein Ablaufbalken zu sehen, warten Sie diesen auf jeden Fall in Ruhe ab.
WĂ€hrend des Updates ist der Router auch nicht ĂŒber ein Ping erreichbar.
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Zwischenzeitig wechselt die Ansicht auf die Anzeige: [Einstellungen werden aktualisiert].
Warten sie auch diesen Balken einfach ab.
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Der Router startet nach dem Firmware-Update kurz neu, dies bekommt der Webbrowser aber nicht mit.
Daher zeigt der Webbrowser zeigt hier noch ein altes gecachtes Bild mit der alten Firmware-Version.
Durch den Neustart des Routers nach dem Firmwareupdate muss man sich nun nochmals neu Anmelden.
Das Passwort haben Sie sich hoffentlich gemerkt/notiert.
Der Router antwortet nun auch wieder auf Pings.
Geben Sie also die entsprechenden Zugangsdaten ein und klicken Sie auf: [OK]
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Erst jetzt aktualisiert der Webbrowser tatsÀchlich die Ansicht und man erkennt das die Firmware-Version sich geÀndert hat.
Unter anderem sind ergĂ€nzende Hinweise zur Einrichtung des Routers mit einer App fĂŒr Smartphones/Tablets vorhanden, die uns jetzt aber weiter nicht interessieren.
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7. Netgear R6120 Router Freifunk Firmware installieren



Der Router ist nun aktuell, nun kann es an das flashen der eigentlichen Freifunk-Firmware gehen.
Klickt dazu analog wie oben bereits beschrieben auf [ERWEITERT], [Administration] und [Firmware-Update].
WĂ€hlt dort ĂŒber die SchaltflĂ€che [Durchsuchen] und [Hochladen] die heruntergeladene Freifunk-Firmware aus.
In meinem Fall war es die Version: gluon-ffsaar-1.10.1-netgear-r6120.img
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BestÀtigt im nÀchsten Schritt die Meldung: [Weiter? Alle bestehenden Internetverbindungen werden beendet.] mit einem Klick auf [OK].
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Den Hinweis, dass wir eine Àltere Firmware flashen möchten mit einem [Ja] bestÀtigen.
Die original Hersteller Firmware ist ca. 12,1 MB groß.
Die optimierte Freifunk Firmware (die natĂŒrlich deutlich weniger Funktionen enthĂ€lt) ist nur ca. 3,93 MB groß.
In wie weit in der original Firmware noch anderweitige GerĂ€te-Optimierungen enthalten sind ist mir nicht bekannt, daher flashe ich diese wie vorhin schonmal erklĂ€rt vorab einmalig darĂŒber.
Daher kommt jetzt dieser Hinweis.
ErgÀnzend vielleicht noch dazu der Hinweis: OpenWrt, bzw. die Freifunk Community passen die Versionen hier nicht an das Herstellerschema an.
Die in der fremden Firmware enthaltenen Softwarepakete/Programme können daher durchaus neuer sein auch wenn die Version etwas anderes suggeriert.
Den Hinweis das die zu flashende Version 1.0.0.40 Àlter sei, kann man daher einfach ignorieren.
Freifunk Saar - facrory Firmware download Server

Analog wie vorhin lĂ€uft nun der Flashvorgang fĂŒr ca. 3 Minuten.
Wichtig: Auch dieses Mal darf man den Flashvorgang nicht unterbrechen.
Der Router reagiert wÀhrend dieser Zeit auch nicht auf ping, warten Sie in Ruhe ab.
Freifunk Saar - facrory Firmware download Server

Nach dem Abschluss des Flashvorgangs wechselt die Anzeige auf [Not Found ... The requested URL ... was not found on this server.].
Das ist normal, da der Freifunk-Router ein eigenes/abweichendes Webinterface aufweist,
auf welches der Router jetzt nicht automatisch korrekt weiterleiten kann, da er den Aufbau nicht kennt.
Freifunk Saar - facrory Firmware download Server

AbhÀngig vom Webbrowser könnte die Anzeige auch so Àhnlich aussehen (z. B. nach einer versuchten Aktualisierung mittels 'reload' bzw. der F5-Taste).
Auch das ist nicht hier ok so, weiter gehts beim nÀchsten Bild.
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Aktualisieren sie den Link in der Adresszeile.
Es darf hier nur folgendes drin stehen: http://192.168.1.1
Übernehmen Sie die Eingabe durch mit der Enter-Taste.
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8. Freifunk Grundeinrichtung



Wenn alles geklappt hat, erscheint nun der Gluon/Freifunk Einrichtungs-Wizzard.
Hier klickt man am besten zunÀchst oben rechts auf die SchaltflÀche [Erweiterte Einstellungen].
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Optional: Empfehlenswert ist es wenn man hier einen SSH-SchlĂŒssel hinterlegt.

Den SchlĂŒssel muss man dabei immer in folgendem Format eingeben:
ssh-rsa AAAAB3NzaC1yc2EAAAADAQABAAA...
Wichtig: 'ssh-rsa' und der eigene 'Key' mĂŒssen durchgehend in einer Zeile stehen. ZeilenumbrĂŒche in einem SchlĂŒssel sind also nicht erlaubt.
Meist ist bei dem SchlĂŒssel am Ende noch ein Kommentar angehĂ€ngt. Diesen Kommentar kann man komplett weglassen.
Alle RSA-Keys beginnen gemĂ€ĂŸ RFC immer mit der oben genannten Kennung. Euer Key sollte demnach auch so beginnen.
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Optional: WLAN-Einstellungen vornehmen.
Wichtig und beachten sollte man insbesondere den Einsatzort.
Wird der Router nur Indoor oder auch Outdoor (draußen, in einem extra wetterfesten GehĂ€use) verwendet.
Hier muss man ggf. Einsellungen vornehmen.
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Optional: Netzwerkeinstellungen vom Freifunk-Router festlegen.
Dies kann insbesondere wichtig sein wenn, man Router fĂŒr fremde Netze vorbereiten will (z. B. bei Netzwerken mit fester IP-Adresse/ohne DHCP).
Hinweis: Den DNS-Server braucht man meiner Erfahrung nach nie angeben.
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Optional: Automatische Updates anpassen.
Die Funktion [Automatische Updates] sollte man aus SicherheitsgrĂŒnden [Aktivieren]. Das ist auch bereits StandardmĂ€ĂŸig so voreingestellt.
Der Router spielt dann von der Community bereitgestellte Firmware-Aktualisierungen (entsprechende 'sysupgrade' Images) selbststÀndig ein.
Alle vorgenommen individuellen Anpassungen wie Router-/Knotenname, Position, Netzwerkeinstellungen, SSH-SchlĂŒssel usw. bleiben selbstverstĂ€ndlich bei einem Update erhalten.
Über den MenĂŒpunkt [Wizard] oben rechts kommt man nun wieder zurĂŒck auf die Startseite.
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In dem Einrichtungsassistent, kann man nun den Knotenname, die DomÀne, das Mesh-Verhalten, die Knotenposition sowie einen Kontakt angeben.
Auf diese Details möchte ich hier weniger eingehen. Wer mehr darĂŒber erfahren will, findet weitere Informationen unter diesem Link.
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Tipp: Wenn ihr die Konfiguration nochmal aufrufen möchtet, haltet euch an die folgende Anleitung.

Super! Dein Freifunk-Router ist nun ab sofort einsatzbereit.

9. Freifunk Router Tipps (wie man den Router anschließt)



Wichtig:
Das Netzwerkkabel welches man zur Konfiguration verwendet hat sollte man nun vom LAN-Port am Freifunk-Router entfernen.
Der Router wird anschließend mit dem DSL-Router und mit dem WAN-Port am Freifunk-Router direkt verbunden (wenn man die eigene Internet-Verbindung teilen und mit freigeben möchte).
Wird der Router nicht mit dem WAN-Port verbunden, so mesht dieser nur mit anderen in Reichweite befindlichen Freifunk-Routern.

Beachtet vor allem:
Alle PCs und sonstige NetzwerkgerÀte (wie Drucker, Switche usw.) die man mit dem LAN-Port des Freifunk-Routers verbindet sind dann ggf. sofort im Freifunk-Netzwerk erreichbar,
sofern der Freifunk-Router ĂŒber einen anderen in der NĂ€he befindlichen Router meshen kann, oder wenn dieser ĂŒber ein weiteres Kabel mit dem WAN-Port verbunden ist.
Die GerĂ€te erhalten alle eine eindeutige IPv6 Adresse aus dem internen Freifunk-Netzwerk (sofern IPv6 unterstĂŒtzt wird und DHCP aktiv ist).

Letzteres kann durchaus erwĂŒnscht sein, denn es gibt zahlreiche Dienste die denkbar sind:
Datenaustausch - ĂŒber Netzwerkfreigaben - ĂŒber das Freifunk-Netzwerk z. B. mit dem Nachbarn,
LAN-Games ĂŒbers Freifunk-Netzwerk .... all das und noch viel mehr ist darĂŒber auch möglich.
FĂŒr die Zugriffe auf die Freigaben/Dienste/Games ... benötigt ihr nur die passende IPv6-Adresse.

Merke: Freifunk ist nicht nur fĂŒr WLAN und fĂŒr Internet gedacht.
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10. Netgear Nighthawk AC1200/R6120 - original Firmware wiederherstellen (debrick/Reparatur)



Diese Anleitung zeigt hier Schritt fĂŒr Schritt, wie man auf dem Netgear R6120 (AC1200) Router die original Firmware wiederherstellt.
Notwendig kann dies z. B. sein, wenn man den Router anderweitig verwenden möchte oder wenn der Router bei einem Flashen unterbrochen wurde (bricked, also defekt ist).
Auch wenn auf dem Router zuvor eine andere Firmware wie OpenWrt installiert war, sollte man vor dem Flashen der Freifunk-Firmware zuerst die original Hersteller Firmware flashen.

FĂŒr den debrick eines Netgear R6120 benötigt man nmrpflash mit Npcap und die entsprechende Netgear R6120 original Firmware.

A:
Ladet hier die Original-Firmware [V1.0.0.76 (Direktlink)] herunter - siehe auch Infos unter dem Punkt 2 in dieser Dokumentation.

Ladet hier das aktuelle nmrpflash-x.x.x-win32.zip Relase herunter.

Direktlink (optional): nmrpflash-0.9.16-win32.zip

SHA3-256 Checksumme fĂŒr die Version 0.9.16 zum Vergleich:
ffc8436408f728470d43c26d5d575b4c
630ea732e40ccaf74d75a69f64daf87b
*nmrpflash-0.9.16-win32.zip


Wichtig: Wenn man den folgenden Fehler beim Start erhÀlt, liegt das an der noch fehlenden Installation von Npcap:
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B:
Man lÀdt also hier [Downloading and Installing Npcap Free Edition] das aktuelle Npcap Release herunter.

Direktlink (optional): npcap-1.50.exe
SHA3-256 Checksumme fĂŒr die Version 1.50 zum Vergleich:
1aaad9c11a4180ec90f67cb7aa9615ee
dec57ec25c1be47b53cf4b27118a3fa9
*npcap-1.50.exe


Installiert Npcap entsprechend auf dem System.
Ich habe bei der Installation die StandardmĂ€ĂŸig voreingestellten Optionen wie hier im Screenshot dargestellt unverĂ€ndert ĂŒbernommen.
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C:
Wichtig: Startet die nmprflash.exe bitte nur in einer Administrator Eingabeaufforderung (Eingabe: cmd und Shift+STRG+Enter).
Die nmprflash.exe sollte nun ohne Fehler starten und folgende ParameterĂŒbersicht anzeigen:
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D:
ZunÀchst muss man die entsprechende Netzwerkinterface (die entsprechende Netzwerkkarte) herausfinden.
FĂŒr den nĂ€chsten Schritt muss hier die Kennung vom Interface der [(Ethernet)] Netzwerkkarte verwendet werden, an der der Router zum flashen angeschlossen wird.
Hier im Beispiel ist das z. B. [net17].
Wichtig: Die Nummerierung ist hier entsprechend SystemabhĂ€ngig verschieden. Übernehmt die korrekte Kennung daher von der Ausgabe des Systems.
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E:
Verbindet nun den Netgear R6120 Router ĂŒber einen beliebigen schwarzen LAN-Port (1-4) direkt mit dem PC.
Verwendet hier nicht den blauen WAN-Port. Und schaltet den Router aus (Stromstecker ziehen).
Den PC hatte ich so konfiguriert, das dieser IP-Adressen und den DNS-Server automatisch per DHCP zugewiesen wird.

F:
Den Flashvorgang startet man entsprechend dann durch den Befehl:
nmrpflash.exe -i net17 -f R6120_V1.0.0.76.img
Beachtet dabei, das das zu flashende Image entsprechend entpackt vorliegt (typische Dateiendungen sind: .chk, .bin, .trx oder .img).

Schaltet nun den Router wieder ein (Stromstecker wieder einstecken).

ErgÀnzende Hinweise:
Die Netzwerkverbindung hier net17 und die Firmwareversion hier V1.0.0.76 muss man ggf. entsprechend anpassen.
Beachtet auch, die Flashsoftware versucht die Übermittlung der Firmware nur 60 Sekunden lang.
Wenn sich die Anzeige nicht weiter Àndert (abgesehen vom drehenden Strich am Ende), dann muss man den Befehl wiederholen und den Router am besten nochmals neu starten.
Es ist hier also etwas Timing nötig. Als Empfehlung, ich wĂŒrde den Befehl am PC kurz vor dem Einschalten des Routers absetzen (so ca. 5 Sekunden vorher).
Der Router selbst versucht dann ĂŒber den U-Boot Bootloader beim Start die Firmware zu laden.
WĂ€hrend des Flashvorgangs ist der Router nicht ĂŒber ping ansprechbar.
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G:
Wenn sich die Anzeige wie folgt verÀndert, hat der Router die Firmware gefunden.
Der Flashvorgang dauert dann einen Moment.
Der Counter unter [Received keep-alive request (6)] zĂ€hlt nach und nach hoch (die Zahl ist abhĂ€ngig vom System und der FirmwaregrĂ¶ĂŸe).
Wichtig: Auch dieser Flashvorgang sollte nicht unterbrochen werden!

ErgÀnzende Hinweise:
Sobald dann die Meldung erscheint [Rebooot your device now] ist der Flashvorgang abgeschlossen.
Zur Sicherheit habe ich nun auch nochmal ca. 3 Minuten gewartet.
Die hier gezeigte MAC-Adresse ist Router abhÀngig verschieden.
Man erkennt hier weiterhin das der Router sich wÀhrend dem flashvorgang in einem extra Netzbereich: 10.164.183.252/24 befindet.
Am PC muss man hier aber keine bestimmten Einstellungen treffen (stellt den betroffenen Netzwerkadapter einfach auf DHCP).
Wichtig: Der verlangte Reboot ist zwingend notwendig.
Der Router startet erst nach einem erneuten Neustart die soeben geflashte original Firmware.
Freifunk Saar - facrory Firmware download Server

Sehr gut!
Sie haben soeben die originale Firmware des Netgear R6120 (AC1200) Routers wiederhergestellt.
Der Router ist jetzt wieder ĂŒber die IP-Adresse: http://192.168.1.1 erreichbar.
Alle ggf. vorherigen Einstellungen wurden komplett ĂŒberschrieben/gelöscht. Der Router startet praktisch wie Neu ĂŒber den Assistenten.

Wichtig: Beachtet dabei das ihr am PC sowohl die IP-Adresse, als auch den DNS-Server automatisch bezieht.
Denn der Router leitet die IP-Adresse: 192.168.1.1 auf die lokale DomÀne http://www.routerlogin.com direkt auf den Netgear R6120 Router um.
Die Adresse routerlogin.com ist dabei die lokale Router-Adresse, also eigentlich keine URL im Internet (daher ist auch ein automatischer DNS-Server Eintrag ĂŒber DHCP am PC wichtig).
Ohne korrekt gesetzten DNS-Server kann man den Router nicht konfigurieren.


❑  Abschließende Hinweise:


IP-Adressen, E-Mailadressen, Namen u. Ă€. wurden fĂŒr die Dokumentation geĂ€ndert, hacken ist also zwecklos.
Die Nutzung der Anleitung erfolgt auf eigene Gefahr, fĂŒr jegliche SchĂ€den wird keine Garantie/Haftung ĂŒbernommen.
Die Dokumentation entstand aus verschiedenen Tests, sowie produktiven Installationen (u. a. mit Routern der Community Freifunk Saar).
Diese Anleitung stellt somit eine Zusammenfassung wichtiger und empfohlener Schritte dar.
Bevor sie eventuell Fragen stellen bitte ich sie die Dokumentation komplett zu lesen.
Hinweise auf Fehler, Anregungen, Danksagungen oder Àhnliches sind immer willkommen.

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