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backup & restore mit Drivesnapshot

Windows mit Drivesnapshot im Netzwerk
als Image sichern & wiederherstellen.

2017-07-20 © ctaas.de, A. Schröder [Impressum]

1. Sichern (backup):


Drivesnapshot kann man einfach aus dem Live-System ausführen.
Hat man jedoch mehrere PCs zu sichern, so sollte man besser ein Skript verwenden, welches die Sicherung automatisiert.
Ich möchte euch hier eine meiner Varianten vorstellen - eigene Anpassungen sind natürlich problemlos möglich.

Das folgende Script als neue AutoIt-Datei speichern:
_BCK-UP_2017-xx-xx.au3

Das Script kann man dann (sofern AutoIt installiert ist) über einen Doppelklick ausführen,
bzw. mittels rechte Maustaste als ausführbare .exe kompilieren (diese benötigt dann kein AutoIt mehr).

Zur besseren Erkennung der fertigen .exe habe ich einige Icons entworfen.
Hinweis: Das Icon übergibt man dem AutoIt-Compiler am besten, indem man diesen über den Startmenü-Eintrag [Compile Script to .exe (x86)] aufruft.
BCK RDX LAN SRV NAS
Die Icons einfach über die rechte Maustaste speichern. Backup-Icons © ctaas.de, A. Schröder, Kahla.

Drivesnapshot Sicherungsscript für AutoIt (autoitscript.com):
#cs --- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- --
AutoIt Version: 3.x    | getestet mit: Drivesnapshot Version 1.45 (2017-05-09)
Autor: © Arno Schröder | letzte Änderung: 2017-07-20

SKRIPT-FUNKTIONEN:
- Alle lokalen Laufwerke (C: bis Z:) sowie ggf. zum booten notwendigen System-Partitionen (wie z. B. 'System-reserviert') werden in einer lokalen Netzwerkfreigabe gesichert.
- Es werden alle vorhandenen SSDs, Festplatten-Laufwerke u. ä. gesichert, andere Laufwerke wie z. B. CD-ROM/DVD/Blu-ray Laufwerke werden automatisch übersprungen.
- Für jede Sicherung wird ein ausführliches Protokoll angelegt.
- Zur besseren Übersicht wird für jede Sicherung ein extra Verzeichnis angelegt, so dass man bei Bedarf auch auf ältere Sicherungen zurückgreifen kann.
- Das Script wurde getestet mit: Windows 10, 8.1, 8, 7, Vista, XP, 2000, Windows Server 2008, Windows Server 2008 R2 mit Exchange Server 2010 (Transaktionsprotokolle/Transaktionslogs werden hier nach einer erfolgreichen Sicherung gelöscht) uvm.
- Beachtet: Will man das Script für Windows 2000 kompilieren, dann benötigt man die ältere Version 3.3.8.1 von AutoIt (Direktlink).
#ce --- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- --

; Dieses Script benötigt Admin-Rechte. This script requires full administrative rights.
#RequireAdmin

; Wird benötigt für Datumsfunktionen und zum bestimmen des Hash-Datei Pfades. Required for date and hash functions.
#include <Date.au3>
#include <File.au3>
#include <Array.au3>


; -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- --
; VARIABLEN DEFINIEREN:
Local $i_Startzeit=_NowCalc() ; Startzeit speichern, um die Dauer der Sicherung zu ermitteln. Save start time and date.
Local $s_Computername=EnvGet("COMPUTERNAME") ; Computername auslesen. Save hostname.

; Hinweis zum Start der Datensicherung: '... Während der Sicherung kann man weiter arbeiten (es kann es jedoch zu leichten Verzögerungen kommen). ...' A Note to the users, that a backup starts.
SplashTextOn("BCK-UP © ctaas.de - Automatische Datensicherung:", "Im Hintergrund läuft eine Datensicherung. Diese Meldung verschwindet automatisch, wenn die Datensicherung abgeschlossen wurde.", 450, 100, -1, -1, 22, "Tahoma", 10)


; -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- --
; NETZWERK VERBINDEN:
DriveMapDel("y:") ; Ggf. Netzlaufwerk abmelden, falls irgendein anderes Laufwerk bereits gemappt ist. Unmount a possible mounted network share.

; Netzlaufwerk für die Backup-Images mappen. Hier die eigenen Zugangsdaten für die Netzwerkfreigabe eingeben. Map network share for the backups (this data must be modified). <####!
DriveMapAdd("y:", "\\192.168.0.9\share", 0, "domain\username", "password")

; OPTIONAL: EXTRA FREIGABE FÜR DIE snapshot.exe/snapshot64.exe:
; Hat man mehrere Systeme zu sichern und verwendet zur Sicherung ein Wechseldatenträger-Laufwerk (wie z. B. ein RDX Laufwerk),
; dann sollte man den voreingestellten festen Pfad zum Sicherungsprogramm 'y:\snapshot\snapshot.exe' so verändern,
; dass dieser auf eine separate/statische Freigabe verweist. Also z. B. so: '\\Hostname\Freigabe\snapshot\snapshot.exe'.
; Um den Zugriff auf diese UNC-Freigabe zu gewährleisten muss man hier noch die entsprechenden Zugangsdaten eingeben.
; Optional aktivieren: Hier also bei Bedarf die doppelten Semikolon [;;] am Zeilenanfang entfernen und die entsprechenden Logindaten eingeben: <####!

;; #include <WinNet.au3>
;; _WinNet_AddConnection2("", "\\Hostname\Freigabe", "Benutzername", "Passwort")
; Wichtig! Bitte dabei beachten: Die ggf. zweite Freigabe für die snapshot.exe darf nicht nur leserechte besitzen.
; Diese Freigabe muss beschreibbar sein, auch wenn man die Images in einer anderen Freigabe abgelegt.


; -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- --
; OPTIONAL: ALTE SICHERUNG IMMER LÖSCHEN:
; Verwendet man zum Sichern ein Wechseldatenträger-Laufwerk (wie z. B. ein Tandberg RDX QuickStore), dann sollte man immer vor einer neuen Sicherung, die alte Sicherung von dem Backup-Medium löschen.
; Dies ist unter anderem notwendig um sicherzustellen, dass immer genügend freier Speicherplatz auf dem Wechsel-Speichermedium vorhanden ist.
; Auf dem Backup-Medium (der Cartridge/der Wechselfestplatte) wird dann gem. dem Großvater-Vater-Sohn Generationenprinzip nur eine Sicherung pro Tag gespeichert.
; Man hat also die Wahl zwischen:
; a) Möchte man alte Sicherungen nicht aufheben, so muss man bei den folgenden Zeilen die doppelten Semikolon [;;] am Zeilenanfang entfernen. Oder...
; b) Möchte man mehrere alte Sicherungen aufheben (z. B. bei Sicherungen auf einem NAS), dann darf man die doppelten Semikolon hier nicht entfernen.

; Optional aktivieren: Prüfen ob eine alte Sicherung existiert. As an option: Check if exists an old backup. Remove the two ;; if u use removable disks (RDX) for backup. <####!
;; If FileExists("y:\Images\" &$s_Computername) Then
     ; Falls ja (falls eine alte Sicherung existiert), dann altes Verzeichnis löschen. If yes, then delete old backup.
;;   DirRemove("y:\Images\" &$s_Computername,1)
;; EndIf


; -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- --
; VERZEICHNISSE UND LOGFILE FÜR DIE SICHERUNGEN ANLEGEN:
; Prüfen ob ein Verzeichnis mit dem Computername für die Images vorhanden ist. Check if hostname directory exists.
If Not FileExists("y:\Images\" &$s_Computername) Then
  ; Wenn noch kein Verzeichnis vorhanden ist, dann ein neues anlegen. Create new directory.
  DirCreate("y:\Images\" &$s_Computername)
EndIf

; Logfile öffnen, falls noch kein Logfile vorhanden ist wird ein neues angelegt. Open Logfile if exist, or create new one.
$h_file=FileOpen("y:\Images\" &$s_Computername&"\_Logfile_" &$s_Computername&".txt", 1)

; Schreibzugriff prüfen. Check if file opened for writing OK.
If $h_file=-1 Then
  ; Falls der Schreibzugriff nicht möglich ist, eine Fehlermeldung ausgeben. Throw a error message, if write is impossible.
  MsgBox(0, "Fehler:", "NAS nicht erreichbar. Automatische Datensicherung fehlgeschlagen. Bitte verständigen sie Ihren Administrator.")
  Exit 1
EndIf

; Startzeit Protokollieren. Save start time in Logfile.
FileWriteLine($h_file, "---[ " &$s_Computername &": Letzte Ausführung siehe Ende Protokoll ]---" &@CRLF &"Sicherungsstart: " &_Now())

; Neues Verzeichnis zur Sicherung anlegen (@YEAR&@MON&@MDAY = das aktuelle Datum). Create new data backup directory.
DirCreate("y:\Images\" &$s_Computername &"\" &@YEAR&@MON&@MDAY)


; -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- --
; SCHLEIFE ÜBER ALLE ZU SICHERNDE LAUFWERKE & LAUFWERKSTYP BESTIMMEN:
Local $i_disk
For $i_disk = Asc("C") To Asc("Z") Step 1 ; For (loop) Schleife über die Laufwerksbuchstaben von c: bis z:.
  Local $s_disk = Chr ($i_disk) ; und aktuellen Laufwerksbuchstaben in der Variable $s_disk speichern.

  ; Laufwerkstyp abfragen (z. B. 'C:\'). Ist das Laufwerk eine Festplatte? Wenn ja (Fixed) dann sichern, falls nein (weil z. B. DVD-ROM oder Netzlaufwerk) dann überspringen.
  If DriveGetType($s_disk &":\")="Fixed" Then
    ; Die Backup Funktion aufrufen und den zu sichernden Laufwerksbuchstaben mit übergeben.
    _bck_up_dsk ($s_disk)
  EndIf

Next


; -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- --
; SICHERUNGS ENDE!:
; Sicherungsende (Datum & Zeit) speichern und Sicherungsdauer berechnen und speichern. Save end date & time and calculate the duration of the backup.
FileWriteLine($h_file, "Sicherungsende: " &_Now() &@CRLF &"Sicherungsdauer in Minuten: " &_DateDiff('n',$i_Startzeit,_NowCalc() ) &@CRLF)
FileClose($h_file)

DriveMapDel("y:") ; Netzlaufwerk abmelden. Unmount network share.
;; _WinNet_CancelConnection2
("\\Hostname\Freigabe")
; Die optionale zweite Freigabe für die snapshot.exe beenden. SplashOff() ; Meldungstext ausblenden und beenden. Dissable note for the users and exit. Exit 0 ; -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- ; BACKUP FUNKTION: Func _bck_up_dsk ($s_disk) Local $s_dif_backup="" ; Variable initialisieren. <####! #cs ; -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- ; OPTIONAL: DIFFERENTIELLES BACKUP?: ; Zum Aktivieren der differentiellen Funktion die Kommentarzeilen [#cs] und [#ce] löschen. ; Im 'Images' Sicherungsordner des zu sichernden PCs nach Hash-Dateien von voll-Backups zum entsprechenden Laufwerk (z. B. *-C.hsh) suchen & die Pfade im Array speichern: $a_hsh_pfad = _FileListToArrayRec('y:\Images\' &$s_Computername, "*-" &$s_disk &".hsh",1 , 1 ) ; Hinweis: Das Trennzeichen (das Minuszeichen nach dem Joker '*' bzw. vor dem Laufwerksbuchstaben) muss man mit übergeben, da ohne dem '-' falsche Werte gefunden werden. ; ; Ggf. gefundenen Hashdateien sortieren: ; Da die Namen das Datum enthalten wird hier auf Grund der absteigenden Sortierung immer das aktuellste Datum als erster Array-Eintrag bereitgestellt. _ArraySort($a_hsh_pfad,1) ; $a_hsh_pfad[0] enthält dann immer den anteiligen Pfad zum zuletzt verwendeten voll-Backup .hsh-Datei ('y:\Images\Computername\' fehlt hier noch). ; If $a_hsh_pfad="" Then ; Wenn keine Hash-Datei (*.hsh) gefunden wurde, den Übergabewert zur differentiellen Sicherung auf leer setzen. Ein neues voll-Backup (ful) wird angelegt. $s_dif_backup="" Else ; Und wenn eine Hash-Datei (*.hsh) gefunden wurde, dann den Pfad darauf setzen. Ein neues differentielles Backup (dif) wird angelegt. $s_dif_backup = "-hy:\Images\" &$s_Computername &"\" &$a_hsh_pfad[0] EndIf #ce ; -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- ; LAUFWERK SICHERN: ; Meldung im Tray anzeigen: TrayTip("BCK-UP © ctaas.de:", "sichere Laufwerk " &$s_disk, 99, 1) ; Start der Sicherung: $s_disk = C ... Z $i_error=RunWait("y:\snapshot\snapshot.exe " &$s_disk &": y:\Images\$computername\20$date\
$computername-$date-drivesnapshot-$type-$disk.sna
--AutoBackupSize:512
--ALLWriters -Gx --LogFile:
y:\Images\$computername\20$date\_logfile.txt " &$s_dif_backup)
; Errorlevel in Logfile speichern. FileWriteLine($h_file, "Sicherungsergebnis Festplatte " &$s_disk &" 0=ok alles andere Fehler: " &$i_error ) EndFunc ; Skript-Ende.


Ergänzende Hinweise und Parametererklärungen zum Script:
[\20$date\] wird zum Beispiel zum Verzeichnis \20170521\, dies stellt also die Sicherung vom 21.05.2017 dar.

Die Funktion [--AutoBackupSize:512] (erst ab snapshot Version 1.43 verfügbar) sorgt dafür, das kleinere System/Boot-Partitionen bis 512MB Größe automatisch mit gesichert werden.
Die meist 100MB große System-Partition 'System-reserved' wird dabei als Image mit dem Namen [HD1-1.sna] mit gesichert (1. Laufwerk, 1. Partition).
Je nach Windows Version existieren ggf. noch weitere System Partitionen wie: 'EFI System', 'Microsoft reserved' oder 'Windows recovery environment'.
All diese Systempartitionen haben in der Regel keinen Laufwerksbuchstaben. Die Speicherung erfolgt hier analog zum Speicherort.

Will man diese Partition immer sichern, so kann man das Script wie folgt ergänzen: [snapshot.exe HD1:1 y:\Pfad\HD1-1.sna] (Pfade entsprechend anpassen).
Beachtet dabei aber!: Dies sichert immer die 1. Partition vom 1. Laufwerk, falls hier keine 'System Reserved'-Partition vorhanden ist, dann wird Laufwerk c: doppelt gesichert!
Die Funktion '--AutoBackupSize:512' wie sie hier im Script verwendet wird, ist daher meist völlig ausreichend & vorzuziehen, da so doppelte Sicherungen der 1. Partition entfallen.

Exchange: Die Funktion [--ALLWriters] sorgt dafür, dass der Schattenkopie-Service in einem Modus verwendet wird in dem alle Programme explizit über den Backupvorgang benachrichtigt werden.
Ein Hyper-V-Server benachrichtigt alle aktiven virtuellen Systeme über das bevorstehende Backup. Virtuelle Maschinen auf denen kein Integrationsdienste installiert sind, werden zum Erstellen der Schattenkopie kurz angehalten. Und ein ggf. vorhandener Exchange-Server löscht nach einem erfolgreichen Backup seine Transaktionsprotokolle.

2. Wiederherstellen (restore) mit Setup-DVD:


1. Zuerst startet man das System von einer normalen Windows Setup-DVD bzw. einem USB-Stick (in der Regel gehen alle Windows 7, Windows 8, Windows 10 DVDs).

2. Beim 'Windows Setup' Screen drückt man nun die Tastenkombination Umschalten/Shift + F10. Es öffnet sich eine Eingabeaufforderung.

3. Hat man die gesicherten Images auf einer Netzwerkfreigabe liegen, so muss man nun zunächst die Netzwerkunterstützung im Live-System aktivieren.
Wichtig: Zur Initialisierung des Netzwerks ist ein kabelgebundenes Netzwerk (also kein WLAN) und ein aktiver DHCP-Server (z. B. im Router) notwendig:
wpeutil initializenetwork


4. Nun kann man die Netzwerkfreigabe mounten (die Eingaben entsprechend anpassen!):
net use z: \\192.168.0.9\share /user:user passwd
net use * \\nas\freigabe /user:username passwort


5. Man wechselt nun auf die Freigabe:
z:

6. Und startet von hier aus Drivesnapshot (welches man dort vorher abgelegt hat, Downloadlink):
snapshot.exe (bei 32-Bit Systemen)
snapshot64.exe (bei 64-Bit Systemen)

Beachtet:
Startet man die falsche Version, so erhält man den Fehler:
[Das zum Unterstützen des Abbildtyps erforderliche Subsystem ist nicht vorhanden.] bzw.
[Die Version von ... ist nicht mit der ausgeführten Windows-Version kompatibel. ... ].

7. Nun kann man die zuvor gesicherten Images wiederherstellen.

8. Nach dem man die Images zurück gesichert hat, bricht man die Installation von Windows einfach mittels Klick auf die [X] immer ab. Das System startet dann nach einer Rückfrage selbstständig neu (die Setup-Medien entsprechend entfernen).

Hier ein Beispiel mit Screenshots als Video:
Hier wird eine Windows 10 Sicherung - von einer Windows 10 x64 DVD aus - auf einem komplett neuem System wieder hergestellt.
Screenshot: Drivesnapshot mit Hilfe einer Windows Setup DVD starten.
Hinweis: Das Video startet alle 30 Sekunden neu.
Weiterhin wurden alle Lizenzinformationen aus Datenschutzgründen von den einzelnen Screenshots entfernt.



Hinweis:
Um auch aktuelle Netzwerkkarten ansprechen zu können, sollte man möglichst eine aktuelle Windows 10 Setup-DVD verwenden, da diese meist aktuellere Treiber enthält (Downloadlink für aktuelle Medien).
Sollte die Treiberunterstützung für die eingebaute Netzwerkkarte trotzdem nicht funktionieren, so kann man eventuell einen USB-LAN-Adapter verwenden.
Hat man hierzu keine Möglichkeit, so muss man die Images und snapshot-Software auf einer extra Festplatte (z. B. über USB) oder leeren extra Partition separat bereitstellen (z. B. mittels einer Linux-Live-DVD).
Beachtet weiterhin: Von einer Windows 10 Setup DVD kann man jede beliebige Windows Version (wie XP, 7, 8, Server usw. egal ob x86 oder x64 Bit) wiederherstellen.

3. mehrere Partitionen auf einer neuen leeren Festplatte (auf einem neuen System) wieder herstellen:


Will man mehrere Partitionen restaurieren, so sollte man zuerst die erste Partition restaurieren, also die Partition [hd1:1] bzw. [c:] falls keine Systempartition vorhanden war.
Die erste Partition stellt man über den 3. Menüpunkt [Restore complete Disk from Images] wieder her.

Alle weiteren Partitionen stellt man dann über den 2. Menüpunkt [Restore Disk from file] wieder her (der 2. Eintrag wird also immer gewählt, wenn Partitionen schon vorhanden sind).
Dieser Eintrag wird auch dann verwendet, wenn die Partitionstabelle schon vorhanden ist und man nur eine Datenpartition wiederherstellen möchte.

Wichtig:
Will man noch weitere Partitionen zurück sichern, so muss man diese erst anlegen und formatieren.
Hierzu kann man auch das Windows-Setup nutzen, in dem man eine 'Benutzerdefinierte:' Installation startet und hier die Partitionen anlegt.
Nachdem man diese noch entsprechend formatiert hat, kann man sofort die zuvor gesicherten Images wiederherstellen.
Dabei einfach in der Partitionierungsübersicht stehen bleiben und ggf. Drivesnapshot neu starten, bzw. mit der Tastenkombination Alt + Tabulator wieder nach vorn holen.

4. den Fehler:Fehlerbehebung: INACCESSIBLE BOOT DEVICE nach einem restore beheben:


Restauriert man ein zuvor gesichertes Image auf einem artfremden neuen System,
so kommt es beim Systemstart möglicherweise zu einem Bluescreen mit Fehlermeldungen wie [0x0000007b] bzw. [INACCESSIBLE_BOOT_DEVICE].
Dieser Fehler tritt normalerweise nur dann auf, wenn die in der Sicherung vorhandenen bzw. die installierten Festplattentreiber nicht mehr mit der neuen Hardware zusammenpassen.
Lösung bei einem Standard-PC-System:

Bei normalen PC Systemen ändert man im Bios die Einstellungen vom Festplatten-Controller auf die zuletzt verwendete Einstellung.
Also entweder [Legacy Mode] bzw [IDE] oder [RAID] bzw. [AHCI] bzw. [SATA] einstellen.
Im Zweifelsfall kann man auch einfach alle Varianten ausprobieren.

Sollte dies immer noch nicht funktionieren,
so kann man ggf. das Image unter VirtualBox restaurieren (siehe nächsten Kasten) und dort das System mit den richtigen Treibern ergänzen.

Lösung beim Umzug von Systemen auf virtuellen Maschinen (VMs):

Restauriert man ein älteres Standard-PC-System oder eine andere Virtualisierungslösung wie z. B. VMWare vSphere ESXi in VirtualBox,
so kommt es beim Systemstart möglicherweise zu einem Bluescreen, da hier meist nur IDE-Festplattentreiber installiert sind.

Die Lösung ist hier einfach:
Man entfernt unter VirtualBox die restaurierte Festplatte vom vorhandenen SATA-Controller [Controller: SATA] (die Festplatte dabei nicht löschen).
Anschließend fügt man unter VirtualBox einen neuen [IDE-Controller] hinzu und fügt diesem [Controller: IDE] die restaurierte Festplatte wieder hinzu.
Das System sollte dann meist starten.

Wichtig: Man sollte den SATA-Kontroller im System lassen,
denn nach dem man einmalig mit der am IDE-Controller angeschlossenen Festplatte gestartet hat werden auch die Treiber für den SATA-Controller für VirtualBox mit installiert.
Anschließend kann man das System nochmals ausschalten, den IDE-Controller wieder entfernen und die Festplatte wieder mit dem SATA-Controller verbinden.

Windows Intel-IDE Treiber hinzufügen:

Startet das System immer noch nicht? Dann sollte man versuchen dieser Installation einen extra IDE-Treiber hinzuzufügen:
Hierzu startet man am besten wieder wie unter Punkt 2 beschrieben wurde von einer Windows-Setup-DVD.
Drivesnapshot selbst startet man aber mit dem zusätzlichen Parameter [--MergeIDE], also so: [snapshot64.exe --MergeIDE].

Indem sich daraufhin öffnenden Fenster wählt man nun den Pfad zum wiederhergestellten Windows aus und bestätigt diesen mit [OK].
Wenn es geklappt hat, erhält man folgende Meldung [The driver intelide was successfully installed to D:\Windows].

Wichtig: Es werden hier nur IDE-Treiber hinzugefügt. Das System sollte nun im IDE-Modus (also nicht im AHCI-Modus) problemlos starten.

Alternativ kann man versuchen mittels: [snapshot64.exe --AddDriver] einen neuen Treiber hinzuzufügen.
Man hier wird dann nach dem Windows-Pfad und dem entsprechenden Treiber (*.inf und *.sys) gefragt.
Beachtet hier aber: Die Installation mittels '--AddDriver' funktioniert nur, wenn die zum Treiber passende Hardware auch tatsächlich vorhanden ist.
Man kann die Treiber auch wie folgt direkt übergeben: [snapshot64.exe -–AddDriver d:\windows z:\iastor.inf z:\iastor.sys].

5. wichtige Kurztipps:


snapshot.exe -R = (recycle) leert vor einer Sicherungen immer noch den Papierkorb.

snapshot.exe -o = Es werden keine Hashdateien erstellt (so kann man Speicherplatz sparen). Hashdateien werden nur bei der Erstellung von differenziellen Images benötigt.
Fehlende Hashdateien (.hsh) kann man bei Bedarf auch mittels [snapshot.exe Image.sna -hImage.hsh] jederzeit nachträglich erzeugen.

snapshot.exe -T Image.sna = Image überprüfen.

snapshot.exe --exclude:"*.tmp,\Windows\Temp" = Die hier angegebenen Dateien und Ordner werden nicht mit gesichert.
Beachtet dabei: Nach einem restore muss man einmalig die [SnapshotDeleteAfterRestore.BAT] aus dem jeweiligen root-Verzeichnis ausführen.

snapshot.exe -PW=pA$5wörd = Die Sicherung mit einem Passwort verschlüsseln.

snapshot.exe --show bzw.
snapshot.exe --showlist = Informationen über alle Laufwerke und Partitionen ausgeben.

Drivesnapshot sichert übrigens keine Dateien, sondern alle vom System belegte Sektoren. Dadurch ist Drivesnapshot relativ unabhängig vom verwendeten Betriebssystem und Dateisystem.

Bei einem normalen voll-Backup ($type = ful) wird in der Regel für jeden zu sichernden 4 kByte Sektor (Festplatten-Block) eine 128 Bit Prüfsumme errechnet und in der dazugehörigen Hash-Datei (*.hsh) gespeichert.

Bei einem differentiellen-Backup ($type = dif) wird jeder zu sichernde Sektor mit der in der Hash-Datei gespeicherten Prüfsumme vom voll-Backup verglichen.
Ist die Prüfsumme zu einem Sektor unverändert, dann wird dieser nicht gesichert.
Nur wenn die Prüfsumme zu einem Sektor verändert ist, dann wird dieser mit gesichert.
Bei einem differentiellen-Backup werden also nur die Sektoren gesichert, die sich zum letzten voll-Backup verändert haben.

Nicht verwechseln - differentiell vs. inkrementell:
Ein differentielles-Backup bezieht sich immer auf ein normales voll-Backup, dieses speichert nur die Änderungen in Bezug auf das entsprechende voll-Backup.
Für die Wiederherstellung eines differentiellen-Backups benötigt man daher nur ein voll-Backup und ein einzelnes davon abgeleitetes differentielles-Backup. Auf Grund des einfachen Aufbaus ist die Geschwindigkeit beim Restore entsprechend hoch.

Differentielle-Backups bauen nicht aufeinander auf und sind auch nicht untereinander bzw. voneinander abhängig - sie sind also nicht inkrementell.
So das man hier auch jederzeit beliebig, nicht mehr benötigte, differentielle-Backups einfach löschen kann.
Man muss bei differentiellen-Backups also nur einmalig ein voll-Backup erstellen und dies entsprechend sicher aufbewahren.

Zur Erstellung eines differentiellen-Backups wird übrigens nur die Hash-Datei (*.hsh) vom voll-Backup benötigt.
Wird irgendwann das differentielle-Backup zu groß, so muss man ein neues voll-Backup anlegen, oder man erzeugt mittels Drivesnapshot ein neues.
Drivesnapshot kann aus einem alten voll-Backup und einem aktuellen differentiellen-Backup auch ein neues voll-Backup generieren. Gerade letzteres bietet sich an wenn man Sicherungen über langsame Verbindungen abspeichert.

Warum bietet Drivesnapshot keine inkrementelle-Backups an?:
Bei einem inkrementellen Backup würde man zwar immer nur die zum letzten Backup gemachte Änderungen sichern. Die Datensicherung wäre sehr schnell und die Backups wären kleiner.
Aber die Ausfallrate auf Grund der zahlreichen inkrementellen Dateien wäre viel höher. Weiterhin würde durch die Vielzahl der inkrementellen-Dateien die Übersicht und die Restore Geschwindigkeit deutlich leiden.
Auch kann man bei einer inkrementeller-Datensicherung, meist nicht oder nur schwer einzelne Datensicherungen löschen. Auf Grund dieser Tatsachen bietet Drivesnapshot nur differentielle-Backups an.

Alternativ:
Falls euch Drivesnapshot nicht zusagt, dann solltet ihr einen Blick die folgende Lösung werfen.

❑  Abschließende Hinweise:


Die Nutzung der Anleitung erfolgt auf eigene Gefahr, für jegliche Schäden wird keine Garantie/Haftung übernommen!
IP-Adressen, E-Mailadressen, Namen u. ä. wurden für die Dokumentation geändert, hacken ist also zwecklos.
Die Dokumentation entstand aus verschiedenen Tests, sowie produktiven Installationen. Diese Anleitung stellt somit eine Zusammenfassung wichtiger und empfohlener Schritte dar.
Bevor Sie eventuell Fragen stellen bitte ich sie die Dokumentation komplett zu lesen. Hinweise auf Fehler, Anregungen, Danksagungen oder ähnliches sind immer willkommen.

Design:
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